Weltmeisterschaft in London

Van Barneveld bei Darts-WM weiter: Großes Duell gegen Price

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Ricky Evans
Ricky Evans kommt im Weihnachtskostüm in die Arena. © Zac Goodwin
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Fallon Sherrock
Fallon Sherrock in Aktion. © Zac Goodwin
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Raymond van Barneveld
Der Niederländer Raymond van Barneveld feiert seinen Sieg. © Zac Goodwin

London (dpa) - Der Niederländer Raymond van Barneveld ist seiner Favoritenrolle bei der WM gerecht geworden und hat sich ein Duell mit Darts-Primus Gerwyn Price erspielt.

«Barney» gewann sein Auftaktmatch in der Nacht zum Mittwoch nach leichten Startschwierigkeiten mit 3:1 gegen den Engländer Ryan Meikle und trifft nun am 27. Dezember (21.30 Uhr/Sport1 und DAZN) auf Price, der einer der großen Turnierfavoriten ist. Van Barneveld steht erstmals seit fünf Jahren überhaupt wieder in der dritten WM-Runde. In den vergangenen Jahren hatte sich der Ex-Weltmeister bittere Pleiten gegen Darin Young (USA) und Darius Labanauskas (Litauen) geleistet.

Fallon Sherrock verpasste derweil eine weitere Überraschung. Die 28-Jährige verlor am Dienstagabend trotz solider Leistung gegen ihren englischen Landsmann Ricky Evans mit 1:3. Vor drei Jahren hatte Sherrock als erste Frau der Turniergeschichte zwei Spiele gegen Männer (Ted Evetts und Mensur Suljovic) gewonnen. 

Diesmal ging die Engländerin nach starkem Start mit 1:0 in Führung und hatte auch beim Stand von 1:1 und 1:2 weitere Chancen. Showman Evans, der als Weihnachtsmann zu «Merry Christmas Everyone» mit weißem Bart auf die Bühne kam, hatte massiv zu kämpfen. Die «Queen of the Palace» ließ selbst zu viele Chancen auf die Doppelfelder liegen, das rächte sich. Im vierten Satz bewies Evans dann Nervenstärke. «Ich wusste, dass es hart wird. Sie ist so gut», sagte Evans. Sherrock sei die bessere Spielerin gewesen.

Für Aufsehen sorgte am Ende des dritten Satzes eine obszön anmutende Geste von «Rapid», wie Evans in der Darts-Szene genannt wird. Das Publikum im Alexandra Palace von London war wie gewohnt klar auf der Seite der Frau. Vor Sherrock waren in Beau Greaves (0:3 gegen William O'Connor) sowie Lisa Ashton (2:3 gegen Ryan Meikle) schon die anderen beiden Frauen bei der WM ausgeschieden.