Handball im Rems-Murr-Kreis

Waiblinger Handballer vor dem nächsten Schritt zum Aufstieg

BaumgartT22
VfL-Trainer Tim Baumgart kann zuversichtlich ins Spiel gehen. © Ralph Steinemann Pressefoto

(pm/twa). Am achtletzten Spieltag der Handball-Württembergliga können die Männer des VfL Waiblingen den Aufstieg fest in den Blick nehmen bei einem weiteren Sieg: Mit dem Tabellenvierten SG Lauterstein gastiert ein Verfolger in der Rundsporthalle.

Männer. VfL Waiblingen (1. Platz, 30:6 Punkte) – SG Lauterstein (4. Platz, 24:12 Punkte/Samstag, 20.30 Uhr). Nach dem 25:23-Sieg im Spiel gegen den bis dato punktgleichen TSV Wolfschlugen steht der Tabellenführer Waiblingen vor seinem nächsten wichtigen Spiel: Es kommt der Tabellenvierte SG Lauterstein in die Rundsporthalle. Zuletzt hatte der VfL spielfrei, da der Gegner SKV Oberstenfeld mehrere Corona-Fälle hatte. „So konnten wir den Akku für den Saisonendspurt noch mal aufladen“, sagt der VfL-Trainer Tim Baumgart. „Wir hoffen auf die gleiche großartige Unterstützung wie im letzten Heimspiel gegen Wolfschlugen, um den nächsten großen Schritt in Richtung Aufstieg zu machen.“

Männer. TSV Deizisau (3. Platz, 26:12 Punkte) – TSV Alfdorf/Lorch (13. Platz, 9:21 Punkte/Sonntag, 17 Uhr). Nach dem Sieg gegen den Tabellenletzten Unterensingen hat das Team von Pascal Diederich Perspektiven, das rettende Ufer zu erreichen. Alfdorf/Lorch ist nur einen Punkt vom drittletzten Platz entfernt, doch nun steht der TSV vor einer schweren Aufgabe beim Dritten. „Wir müssen versuchen, das Spiel so lange es geht offen zu gestalten“, sagt Diederich. Personell steht noch ein Fragezeichen hinter Dominik Sos (krank) und dem angeschlagenen Jan Spindler. Markus Bareiß fehlt aus beruflichen Gründen.

Männer. SF Schwaikheim (10. Platz, 13:21 Punkte) – SKV Oberstenfeld (7. Platz, 18:16 Punkte/Sonntag, 17.30 Uhr). Nach der knappen und unnötigen Niederlage gegen den Tabellenzweiten Wolfschlugen erwarten die Sportfreunde mit dem SKV Oberstenfeld einen Gegner, der eine gute Saison spielt und ein positives Punktekonto vorweist. Im Hinspiel hatten die Schwaikheimer bis kurz vor Schluss mit zwei Toren in Führung gelegen und mussten sich mit einem 26:26-Unentschieden zufriedengeben. Um nicht auf die Abstiegsplätze abzurutschen, wollen die Sportfreunde dieses Mal die volle Punktzahl erreichen. Bis auf die Verletzten Simon Lorenz und Lukas Klöpfer sollten alle Spieler fit sein.

Frauen. SV Remshalden (9. Platz, 14:18 Punkte) – TV Weilstetten (7. Platz, 18:10 Punkte/Sonntag, 14.30 Uhr). Mit dem TV Weilstetten ist ein für die SVR unbekannter Gegner zu Gast in der Stegwiesenhalle. Aufgrund von Corona war die SV Remshalden an den vergangenen beiden Wochenenden spielfrei und konnte auch nicht wie gewohnt trainieren. Der TV Weilstetten hat, ebenfalls coronabedingt, die wenigsten Spiele aller 14 Teams der Liga bestritten. Die SVR erwartet den Gegner am Ende der Saison im oberen Tabellendrittel. Aufgrund der derzeitigen Situation möchte die SVR in dieser Trainingswoche an Sicherheit gewinnen, die Torausbeute verbessern sowie technische Fehler vermeiden. Der Einsatz der beiden Torhüterinnen Jule Wahler und Svenja Melzer ist noch fraglich.

Frauen. SF Schwaikheim (5. Platz, 22:14 Punkte) – HSG Fridingen/Mühlheim (2. Platz, 29:7 Punkte/Sonntag, 15.15 Uhr). Die Sportfreunde erwarten einen Gegner, dessen Stärken die äußerst stabile 3:2:1-Deckung und das Tempospiel sind – besonders in der ersten Welle nach Ballgewinnen. Dementsprechend wird es für das Team um Kapitänin Janina Eggstein darauf ankommen, das Angriffsspiel möglichst gezielt aufzubauen, um die Fehler gering zu halten und den Ballbesitz somit möglichst effektiv zu gestalten. „Wenig Fehler im Angriff bedeuten auch wenig Ballverluste und resultierend wenig einfache Erste-Welle-Tore der Gäste“, sagt der SF-Trainer Manuel Schmidt.

Der Positionsangriff der HSG besteche besonders durch das sehr gute Rückraummitte-Kreisspiel durch Schwarz/Milkau. Die Abwehr der Gastgeberinnen müsse kompakt gegen diese Kleingruppe stehen. Aktives Abwehrverhalten werde erforderlich sein, um die Gäste mit Entscheidungsdruck zu belasten. Dass es mit allen Mannschaften in der Liga gut mithalten kann, hat das Schwaikheimer Team bereits gezeigt. „Wir wollen es dem Tabellenzweiten so schwer wie möglich machen“, so der Coach. Der Kader wird voraussichtlich komplett sein.

Frauen. VfL Waiblingen II (3. Platz, 28:8 Punkte) – SG H2Ku Herrenberg II (1. Platz, 36:2 Punkte/Sonntag, 17 Uhr). Coronabedingt nicht im Einsatz war die Zweitligareserve des VfL. Die volle Power braucht sie am Sonntag: Der Tabellenführer aus Herrenberg hat von 19 Spielen nur eine Partie verloren. „Herrenberg hat den breitesten Kader, spielt am konstantesten und steht völlig zu Recht da oben“, sagt der VfL-Trainer. Nach und nach stiegen die zuletzt erkrankten Spielerinnen wieder ins Training ein, auch der Trainer ist zurück. Wer letztlich am Sonntag zur Verfügung stehen wird, steht noch nicht fest. „Wir gehen mit gemischten Gefühlen ins Spiel“, so Beilschmied.

(pm/twa). Am achtletzten Spieltag der Handball-Württembergliga können die Männer des VfL Waiblingen den Aufstieg fest in den Blick nehmen bei einem weiteren Sieg: Mit dem Tabellenvierten SG Lauterstein gastiert ein Verfolger in der Rundsporthalle.

Männer. VfL Waiblingen (1. Platz, 30:6 Punkte) – SG Lauterstein (4. Platz, 24:12 Punkte/Samstag, 20.30 Uhr). Nach dem 25:23-Sieg im Spiel gegen den bis dato punktgleichen TSV Wolfschlugen steht der Tabellenführer Waiblingen

Alle Abos jederzeit kündbar:
ZVW+ MONATLICH
Erster Monat gratis, danach 6,99 €/mtl.
ZVW+ JÄHRLICH
Statt 71,88 € (Zwei Monate gratis)
ZVW+ JÄHRLICH mit ePaper
mit täglichem Zugriff zum ePaper