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Was Cacau zum Rassismus-Vorwurf beim Champions-League-Spiel zwischen Paris und Basaksehir Istanbu sagt

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DFB-Integrationsbeauftrater und Ex-VfB-Profi Cacau. © ZVW/Alexandra Palmizi

Der DFB-Integrationsbeauftragte Cacau hat das Verhalten der Profis beim Spielabbruch der Champions-League-Partie in Paris als «angemessen und vorbildlich» bezeichnet. «Wenn ich die Szene noch mal sehe und das höre, geht es mir schon sehr nahe», sagte der 39 Jahre alte frühere Profi des VfB Stuttgart am Mittwoch bei Sky.

Es sei erschreckend, dass die angebliche rassistische Beleidigung vom Schiedsrichter kam. «Das ist ein neues Level, wenn man es so sagen darf», sagte Cacau.

Wegen der mutmaßlichen rassistischen Beleidigung durch den Vierten Offiziellen gegen Basaksehirs kamerunischen Assistenztrainer Pierre Webo hatten am Dienstagabend sowohl die Istanbuler wie auch Gastgeber Paris Saint-Germain den Rasen verlassen. «Am Ende bleibt für mich ein vorbildliches Handeln von den Personen und ein klares Zeichen», sagte Cacau.

Nach längeren Diskussionen in den Katakomben war die Partie zwischen dem französischen Fußball-Meister Paris Saint-Germain und Basaksehir aus Istanbul abgebrochen worden. Das Spiel sollte am Mittwochabend mit neuen Schiedsrichtern fortgesetzt werden.

UEFA untersucht Vorfälle

  • Die UEFA hat nach dem Spielabbruch in der Champions League einen Beauftragten für das Untersuchungsverfahren ernannt. Das teilte die Europäische Fußball-Union am Mittwoch mit.
  • Dieser namentlich nicht genannte Ethik- und Disziplinarinspektor werde die Vorfälle während der Partie zwischen Paris Saint-Germain und Basaksehir aus Istanbul prüfen.
  • Weitere Informationen werde es «in Kürze» geben, hieß es in der Mitteilung des Dachverbandes vom Mittwoch.