VfB Stuttgart

Stadt Stuttgart gibt grünes Licht für VfB-Heimspiele vor bis zu 12.000 Zuschauern

Mercedes-Benz-Arena, Stadion, VfB-Stadion, Gottlieb-Daimler-Stadion, Neckarstadion, Stadion
Symbolbild. © ZVW/Danny Galm

Der VfB Stuttgart plant für das kommende Bundesliga-Heimspiel gegen den SC Freiburg mit Zuschauern in der Mercedes-Benz-Arena – und hat dafür jetzt auch die offizielle Genehmigung der Stadt erhalten.

„Die Landeshauptstadt Stuttgart lässt für das Spiel des VfB Stuttgart gegen den SC Freiburg bis zu 12.000 Besucherinnen und Besucher zu. Das Amt für öffentliche Ordnung erteilt die Genehmigung zur Durchführung des Spiels mit Zuschauern“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt vom Donnerstagmittag (17.09.).

Demnach hatte es in den vergangenen Wochen in Vorbereitung auf die Stadionöffnung für Fußballfans intensive Gespräche zwischen der Stadt und dem VfB Stuttgart gegeben. Dabei wurde ein Hygienekonzept erarbeitet, das laut Gesundheitsamt und Amt für öffentliche Ordnung genehmigungsfähig ist.

Im Detail sieht das Konzept vor, bei einem Spiel in der Mercedes-Benz-Arena bis zu 12.000 Zuschauer zuzulassen. „Bei einem Fassungsvermögen von insgesamt 60.469 Plätzen können die Hygienevorgaben so gewahrt werden“, so die Stadt.

Wie läuft der Ticketverkauf?

Eine der Bedingungen für die Teilöffnung der Stuttgarter Arena ist, dass die Tickets nur im Vorverkauf erworben werden können und personalisiert sind. Zudem werden die Karten nur an Fans der Heimmannschaft verkauft. Weitere Details zum Ticketkauf sind noch nicht bekannt. 

Wie laufen Einlass und Anreise?

Der Einlass erfolgt zu bestimmten Zeitfenstern, damit die Besucherströme entzerrt werden. Weiter ist der Verkauf und der Konsum von alkoholischen Getränken verboten. Am Stadion sollen kostenlose Parkplätze zur Verfügung gestellt werden. Die Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) wird zu den Heimspielen zusätzlich die Veranstaltungslinie U11 bedienen. Diese soll bereits am Samstag, den 19. September, fahren.

Müssen Fans im Stadion eine Maske tragen?

Die Stadt weist weiter darauf hin, dass das Hygienekonzept zwingend einzuhalten ist. „Sowohl im ÖPNV als auch im gesamten Stadion gilt die Maskenpflicht – nur unmittelbar am Sitzplatz darf die Maske abgenommen werden“, heißt es aus dem Rathaus. Der Verzehr von Speisen und Getränken ist nur am eingenommenen Platz erlaubt.

Die Regelung zur Fan-Rückkehr in Stadien geht auf einen Beschluss der Bundesländer zurück. Demnach soll es einen sechswöchigen Testbetrieb mit Zuschauern unter Corona-Bedingungen geben. Die Grenze liegt bei 20 Prozent der jeweiligen Stadion-Kapazität. Die Regeln gelten nicht nur für Fußballspiele, sondern auch für andere sportliche Wettkämpfe.

Sobald am Austragungsort mehr als 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage auftreten und das Infektionsgeschehen nicht klar eingrenzbar ist, werden keine Zuschauer mehr zugelassen. Aktuell liegt die Sieben-Tages-Inzidenz bei 26,7 (Stand: 16. September, 12 Uhr).