VfB Stuttgart

Stimmen zur 0:3-Pleite des VfB Stuttgart bei Arminia Bielefeld: „Die Niederlage ist Teil des Prozesses“

Fußball Bundesliga DSC Arminia Bielefeld vs. VfB Stuttgart
Blieb gegen Bielefeld ohne Treffer: VfB-Stürmer Sasa Kalajdzic. © Pressefoto Baumann

Im Duell der Aufsteiger gegen Arminia Bielefeld hat der VfB Stuttgart am Mittwochabend zum Abschluss der Hinrunde viel investiert. Nach 90 Minuten stand allerdings eine klare 0:3-Niederlage. Aufwand und Ertrag standen nicht im richtigen Verhältnis. Dank des dritten Saisontreffers von Fabian Klos (27. Minute), des Eigentores von Marc-Oliver Kempf (47.) und des Schlusspunktes durch Ritsu Doan (86.) belohnten sich die Ostwestfalen für einen kämpferischen Auftritt und erzielten erstmals in dieser Saison drei Treffer in einer Partie.

Was der Knackpunkt des Spiels war und warum die zweite Auswärtspleite der Saison den VfB nicht aus der Bahn werfen wird, haben die Akteure nach dem Abpfiff erklärt:

VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo: „Wir haben eine ordentliche erste Hälfte von uns gesehen. Wir hatten eine gute Struktur im Spiel, haben aber unsere Chancen nicht genutzt und bekommen durch dann das 0:1. Für die zweite Hälfte haben wir uns viel vorgenommen und kassieren gleich das 0:2 durch ein Eigentor. Das war bitter und auch schwer zu verarbeiten. Danach haben wir etwas zu zerfahren agiert und haben die Tiefe nicht zum richtigen Zeitpunkt gesucht, wenn wir auch zwei gute Chancen hatten, um zumindest zum Anschluss zu kommen. Am Ende machen wir dann auf und gehen etwas mehr Risiko und kassieren das dritte Gegentor. Wir werden weiter an uns arbeiten, die Niederlage ist Teil des Prozesses. Wir nehmen den Kopf wieder hoch und am Samstag geht es dann weiter in Freiburg.“

Arminia-Coach Uwe Neuhaus: „In der ersten Halbzeit waren wir offensiv wieder nicht ganz so durchschlagskräftig, aber in der zweiten Hälfte haben wir zugelegt und verdient gewonnen. Wir müssen uns auf uns fokussieren und unsere Punkte sammeln, nicht auf die Ergebnisse der anderen. Wir haben einen guten Weg eingeschlagen, den wollen wir beibehalten.“

VfB-Stürmer Sasa Kalajdzic: „Wir haben das Spiel in der ersten Hälfte kontrolliert und hatten eine gute Kontrolle in unserem Spielaufbau. Es sind auch gute Chancen herausgesprungen, die wir nicht genutzt haben. Fast aus dem ‚Nichts‘ bekommen wir dann das 0:1. Danach hat es Bielefeld richtig gut und uns das Leben schwergemacht. Das 0:2 fällt dann unglücklich aus unserer Sicht und hat der Arminia in die Karten gespielt. Wir werden unsere Lehren aus diesem Spiel ziehen.“

VfB-Mittelfeldspieler Philipp Förster: „Wir sind gut ins Spiel gekommen, hätten aber in der guten ersten Hälfte mehr aus unseren Chancen machen müssen. Nach dem Seitenwechsel hatten wir uns viel vorgenommen und kassieren ganz schnell den zweiten Gegentreffer. Das war wohl der Knackpunkt des Spiels.“

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