Stuttgart & Region

34-Jähriger liefert sich Verfolgungsjagd mit der Polizei

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Symbolfoto. © Benjamin Büttner

Ludwigsburg. Ein 34-Jähriger hat sich am Mittwochabend eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Seine Flucht ging durch mehrere Kommunen. Selbst Schüsse auf die Reifen seines BMW konnten den Fahrer zunächst nicht stoppen. Die Polizei stoppte ihn schließlich auf der A 81 und nahm ihn fest.

Ein Verkehrsteilnehmer hatte der Polizei in Asperg gegen 19 Uhr gemeldet, dass ein BMW mit Stuttgarter Kennzeichen Schlangenlinien fuhr. Eine Streifenbesatzung des Polizeireviers Kornwestheim war in der Nähe und wollte den BMW anhalten und kontrollieren. Der Faher gab Gas und flüchtete in Richtung Markgröningen. Weitere Streifen nahmen die Verfolgung auf. Der 34-Jährige überholte auf seiner Flucht mehrmals rücksichtslos andere Autos und gefährdete den Gegenverkehr.

Fahrer direkt in JVA gebracht

In Markgröningen stieß der BMW mit einem der Streifenwagen zusammen. Er kam dabei kurz zum stehen, der Fahrer beschleunigte trotzem weiter, obwohl ein Polizist auf die Reifen des Fahrzeugs schoss. Über Tamm fuhr der 34-Jährige an der Anschlussstelle Ludwigsburg-Nord auf die A 81 in Richtung Stuttgart. Er konnte letztlich zwischen Ludwigsburg-Nord und Zuffenhausen gestoppt und festgenommen werden.

Nach den ersten Ermittlungen stellten sich gleich mehrere Gründe für seine Flucht heraus. Der 34-Jährige ist unter anderem wegen Gewalt- und Eigentumsdelikten bekannt. Er war alkoholisiert, sein Fahrzeug nicht zugelassen und die Kennzeichen am BMW waren bereits am 25. Dezember als gestohlen gemeldet worden. Außerdem hatte der Mann noch eine Freiheitsstrafe von über einem Jahr zu verbüßen. Er wurde daher noch am Abend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Autobahn musste für den Einsatz für wenige Minuten voll gesperrt werden. Eine Teilsperrung, die bis 21.10 Uhr andauerte, sorgte für drei Kilometer Stau.