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Aktuell: Dringende Warnung vor "Schockanrufen"

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Betrüger lügen am Telefon das Blaue vom Himmel herunter - in der Hoffnung, gutgläubige Menschen fallen darauf herein und zahlen. © ZVW / Andrea Wuestholz

Stuttgart.
Aus aktuellem Anlass warnt die Polizei vor der Betrugsmasche "Schockanrufe." Im Laufe des Donnerstags (15.8.) haben Täter offenbar mehrfach über Telefon versucht, überwiegend ältere Menschen um ihr Vermögen zu bringen. Die Polizei vermutet, dass die Täter auch aktuell versuchen, mit zahlreichen Anrufen bei älteren Menschen neue Opfer zu finden. 

Bei den "Schockanrufen" handelt es sich um Telefonate, bei denen die Täter vorgeben, dass ein naher Verwandter der Angerufenen in Geldnöten sei und dringend Bargeld bräuchte. Häufig behaupten die Täter auch, die Angehörigen seien im Ausland in einen Verkehrsunfall verwickelt oder gegen sie bestehe ein Haftbefehl. Im weiteren Verlauf des Gesprächs fordern die Unbekannten erhebliche Summen von ihren Opfern. Sie geben vor, mit dem Geld den Angehörigen der Telefonopfer aus ihrer misslichen Lage zu helfen. Das Geld, und nicht selten auch Wertsachen, lassen die Täter von einem Kurier abholen. 

Die Polizei rät:

- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie den Hörer auf. So werden Sie Betrüger los.
- Werden Sie misstrauisch, wenn sie aufgefordert werden, persönlichen Daten, Bargeld, Schmuck oder Wertgegenständen herauszugeben.
- Wählen Sie die 110 und teilen Sie den Sachverhalt mit. Benutzen Sie nicht die Rückruftaste, da Sie sonst wieder bei den Tätern landen.
- Sprechen Sie am Telefon nicht über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse.
- Beraten Sie sich mit Ihrer Familie oder Bekannten, denen Sie vertrauen, insbesondere mit der Person, um die es geht.