Stuttgart & Region

Aufdringliche Bettler in der Weihnachtszeit

bittende Hände_0
Symbolbild © Christine Tantschinez

Aalen. 

Die Polizei wurde im Laufe des Donnerstags mehrfach gerufen, weil sich Bürger über das Auftreten von Bettlern an ihrer Haustüre beklagten. In mehreren Fällen wurden dabei aufdringliche bis aggressive Verhalten der Bettler beschrieben.

In Oberkochen, Unterkochen, im Aalener Grauleshof und in Fachsenfeld wurden Bewohner bedrängt, als sie die Haustüren öffneten. Es wurden Versuche beschrieben, bei denen die Bettler zumindest den Anschein machten, als ob sie versuchten ins Gebäude zu gelangen, mehrfach wurde zumindest ein Fuß in die Tür gestellt, um ein Zuschlagen zu verhindern.

Die Polizei rückte mehrfach aus, um die Bettler ausfindig zu machen und kontrollierte dabei mehrere Personen. In Oberkochen und Fachsenfeld wurden Personen angetroffen, die aufgrund von Vorstrafen polizeibekannt waren. Den Bettlern wurden Platzverweise erteilt, aktuelle Straftaten konnten nicht nachgewiesen werden.

Gerade in der Vorweihnachtszeit nehmen solche Betteleien in den Städten und an den Haustüren zu. Solange Betteln aggressionslos verläuft, muss jeder selbst entscheiden, ob er der Bitte nachgibt. Aggressives Betteln muss man sich nicht gefallen lassen, in den meisten Städten ist das mittlerweile über die Polizeiverordnung auch verboten, so dass aggressive Bettler auch verwiesen werden können. Allerdings wird ein gesundes Grundmisstrauen empfohlen. Mit Bettlersuchen einhergehen können auf der Straße Taschendiebstähle und beim Auftreten an Wohnungstüren oftmals Diebstähle.

Die Polizei empfiehlt: Lassen Sie keinen Körperkontakt zu und öffnen Sie Türen nur, wenn Sie sich über die Personen vor der Türe vergewissert haben. Wenn Sie angegangen werden, informieren Sie möglichst zeitnah die Polizei.