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Böblingen-Hulb: Fahrprüfung endet mit Auffahrunfall und acht Kilometern Stau

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Symbolfoto. © pixabay.com

Für einen Fahrschüler endete seine Fahrprüfung am Mittwoch (28.07.) anders als erwartet. Ein Unfall, der anschließend zu einem acht Kilometer langen Stau führte, beendete die Fahrprüfung für den 18-Jährigen. Wie die Polizei mitteilt, waren der 18-Jährige, der 60-jährige Fahrlehrer sowie der 34-jährige Fahrprüfer im Bereich der Anschlussstelle Böblingen-Hulb unterwegs. Ein Abschleppwagen, der sich auf dem rechten Einfädelungsstreifen befand, sorgte bei dem Fahrschüler wohl für Verwirrung.

Was war geschehen

„Auf dem linken Einfädelungsstreifen stand versetzt hinter dem Pannenfahrzeug der 18-jährige Fahrschüler mit einem VW, der die Situation vermutlich nicht richtig abschätzen konnte und deshalb nicht weiterfuhr“, heißt es in einem Polizeibericht vom Donnerstag (28.07.). In Fahrtrichtung Singen besteht nämlich die Anschlussstelle aus zwei Fahrstreifen, bei der der rechte endet und der linke fortgeführt wird.

Ein 45-jähriger Smart-Fahrer übersah den VW und das Pannenfahrzeug, wodurch es zum Aufprall kam. Der VW wurde mit der rechten Fahrzeugseite auf die Rampe des Abschleppfahrzeugs geschoben. Dabei wurden der Fahrschüler, der Fahrlehrer und der Prüfer verletzt. Sie erlitten leichte Verletzungen und wurden in ein Krankenhaus gebracht.

„Während der Unfallaufnahme mussten der linke Einfädelungsstreifen und die rechte Durchgangsfahrbahn bis gegen 18.15 Uhr gesperrt bleiben, sodass ein Stau von bis zu acht Kilometern entstand“, heißt es weiter im Polizeibericht. Sowohl der Smart als auch das Fahrschulauto mussten anschließend abgeschleppt werden. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf rund 34.000 Euro.