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Bahnhof Böblingen: 31-Jähriger durch Stichverletzungen schwer verletzt

Notarzt
Symbolfoto. © ZVW/Benjamin Büttner

Nach einer Auseinandersetzung am Bahnhof Böblingen ist ein 31-jähriger Mann am Donnerstagabend (22.12.) mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden. Bisherigen Ermittlungen der Polizei zufolge war der 31-Jährige mit einem 22-jährigen Verwandten im Bereich des Bahnhofsvorplatzes unterwegs. Dort traf er auf einen 42-Jährigen und dessen 17-jährigen Sohn. Zwischen den Männern soll es laut Polizei bereits in der Vergangenheit zu Streitigkeiten und Bedrohungen gekommen sein.

Beim Aufeinandertreffen am Donnerstag soll der 42-jährige Tatverdächtige dem 31-Jährigen mehrere Stichverletzungen im Bereich des Oberkörpers mit einem Messer zugefügt haben. Zudem soll der Tatverdächtige einen Schlagstock besessen haben. Auch der 22-Jährige Verwandte des 31-Jährigen erlitt bei der Auseinandersetzung leichte Verletzungen.

42-Jähriger wegen versuchtem Totschlag in Haft

Zeugen alarmierten die Polizei. Die Beamten konnten die 42- und 17-jährigen Tatverdächtigen kurz darauf widerstandslos vorläufig festnehmen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurde der 42-Jährige am Freitagnachmittag (23.12.) einem Haftrichter beim Amtsgericht Böblingen vorgeführt. Der Richter erließ einen Haftbefehl wegen versuchtem Totschlag und setzte diesen in Vollzug. Der 42-jährige irakische Staatsangehörigen wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingewiesen. Der 17-jährige Tatverdächtige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß gesetzt. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die weiteren Ermittlungen übernommen.