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Coronavirus: Stuttgart schließt Clubs, Bars, Museen und Bäder

Fritz Kuhn
Basta! Fritz Kuhn (Bündnis 90/Die Grünen), Oberbürgermeister von Stuttgart, tritt nicht mehr zur Oberbürgermeister-Wahl im Herbst an. Foto: Tom Weller/dpa © dpa

Stuttgart.
Um die Ausbreitung des Coronavirus in den Griff zu bekommen, zieht die Stadt Stuttgart die Notbremse und fährt das öffentliche und gesellschaftliche Leben weitgehend auf Null. Neben sämtlichen Veranstaltungen in Kultur, Sport und Freizeit werde "mit sofortiger Wirkung" auch der Betrieb von Clubs, Bars, Museen, Kinos und Bädern untersagt, teilte ein Sprecher der Landeshauptstadt am Freitag mit. Restaurants seien von dem Verbot ausgenommen. Für Alten- und Pflegeheime sowie für Krankenhäuser war ein weitgehendes Besuchsverbot bereits erlassen worden.

Für den Einzelhandel gilt das Verbot laut Stadt nicht. Auch der Nahverkehr fahre weiter. "Die Menschen brauchen den ÖPNV für das tägliche Leben oder Arztbesuche", sagte Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne). "Wenn wir weniger Busse und Bahnen fahren lassen, sind mehr Menschen enger zusammen in den jeweiligen Fahrzeugen."