Stuttgart & Region

Das Wetter bringt Feinstaubalarm

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Symbolbild. © Laura Edenberger (Online-Praktikant)

Stuttgart.
In Stuttgart ist die Luftbelastung durch Feinstaub wegen der aktuellen Wetterlage in den vergangenen Tagen stetig gestiegen. Während des zweiten Feinstaubalarms im Jahr 2017 lag der Wert am Samstag bei 134 Mikrogramm der gefährlichen Partikel pro Kubikmeter Luft, wie die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) am Sonntag veröffentlichte. Noch am Mittwoch hatte die LUBW eine Feinstaubkonzentration von 63 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemeldet (Donnerstag: 107, Freitag: 128). Der EU-Grenzwert liegt bei 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft.

"Die Inversionswetterlage und damit der Feinstaubalarm bleiben bis mindestens Dienstag oder Mittwoch bestehen", sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Sonntag. Bis dahin solle es weder Regen noch stärkeren Wind geben. Es könnte sein, dass der Alarm bis zum nächsten Wochenende verlängert werde. Auch die Stadt Stuttgart teilte am Sonntag mit, dass das Ende des Alarms weiter offen sei.

Wintersportler konnten sich am Wochenende im Schwarzwald unterdessen über viel Schnee freuen. Der Feldberg sei sehr gut besucht, sagte eine Sprecherin des Liftverbunds am Sonntag. Die Bedingungen waren demnach ideal zum Skifahren und Snowboarden: 80 Zentimeter trockener Schnee auf den Pisten und zudem strahlender Sonnenschein bei 2,5 Grad Außentemperatur. Alle 38 Skilifte im Liftverbund Feldberg liefen und zogen die Wintersportler die Hänge hoch. Zudem waren 21 Loipen für Langläufer geöffnet.

Bis zum kommenden Wochenende soll sich der strahlend blaue Himmel über dem Südwesten halten. Die einzige Ausnahme wird laut DWD der Dienstag sein: "Es ziehen ein paar Wolken über das Land, aber es bleibt trocken." Die Temperaturen liegen bis zur Wochenmitte deutlich unter null Grad. Mancherorts kann es nachts Minusgrade im zweistelligen Bereich geben. Ab Donnerstag wird es wärmer und in Baden soll tagsüber die Null-Grad-Grenze überschritten werden.