Stuttgart & Region

Demonstrationen gehen am Samstag weiter

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Symbolbild. © Joachim Mogck

Stuttgart. Für das kommende Wochenende sind weitere Demonstrationen gegen das Diesel-Fahrverbot geplant. Da eine davon von der AfD organisiert wird, wurden bereits zwei Gegendemonstrationen angekündigt.

Die Demonstration, bei der die meisten Teilnehmer erwartet werden, ist für Samstagnachmittag geplant. Auf der Facebook-Seite "Kein Diesel-Fahrverbot in Stuttgart" wird jedoch betont, dass diese Demo "überparteilich und für jeden" sei. Denn auch die AfD will erneut gegen das Diesel-Fahrverbot mobilisieren, was den Veranstaltern offenbar missfällt. Am vergangenen Samstag hatten sie "wegen der Vereinnahmung bestimmter Parteien" bereits den Standort verlegt, wie Organisator Ioannis Sakkaros erklärte. Die AfD sowie der Verein Zentrum Automobil hätten die Proteste für sich nutzen wollen. "Wir bleiben aber eine Bürgerbewegung und unparteiisch", sagte Sakkaros.

Veranstalter rechnen mit 1 000 Teilnehmern

Um 15 Uhr soll an der Heilmannstraße und am Dunantsteg demonstriert werden. Die Veranstalter rechnen mit rund 1 000 Teilnehmern.  Etwa 1 200 Menschen waren am vergangenen Samstag gekommen, bei der ersten Demonstration am Neckartor waren es noch knapp 250 gewesen.

Das Bündnis Zukunft Stuttgart 23 (BZS23), dem auch die ehemaligen AfD-Stadträte Heinrich Fiechtner und Bernd Klingler angehören, hat bereits am Freitag zur Demonstration unter dem Thema "Für Mobilität! Gegen Gängelung!" zu einer Demonstration am Dunantsteg aufgerufen. Weiter geht es am Samstag um 10 Uhr mit einer Demonstration des AfD-Kreisverbands Stuttgart. Die angekündigte Kundgebung an der Cannstatter Straße ruft wiederum Gegner der AfD auf den Plan. Zwei Gegendemos wurde bereits zur gleichen Zeit angemeldet. "Die AfD ist keine Lösung - für nichts" ist hier das Motto.