Stuttgart & Region

Die Polizei zieht Bilanz

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Symbolbild. © ZVW/Gabriel Habermann

Stuttgart.
Am Sonntagabend ging das 172. Cannstatter Volksfest mit einem großen Feuerwerk zu Ende. Laut Veranstalter wurden an den 17 Tagen insgesamt 4,1 Millionen Besucher gezählt. Das seien rund 100.000 mehr als im vergangenen Jahr. 

Am Montag zog nun auch die Bundespolizeiinspektion Stuttgart Bilanz und kam zu dem Schluss, dass dieses Jahr die verstärkten Einsatzmaßnahmen der Wirkung zeigten. Die Gesamtzahl der "Straftaten mit Wasenbezug" habe sich um fünf Prozent verringert.

Rückläufigen Zahlen der Körperverletzungsdelikte

Dies äußert sich auch in den rückläufigen Zahlen der Körperverletzungsdelikte im Vergleich zum Vorjahr von 24 auf 22. Im Bereich der Widerstände gegen Vollstreckungsbeamte gab es einen leichten Anstieg von vier auf sechs zu verzeichnen.

"Bereits durch die Anwesenheit der Kolleginnen und Kollegen konnten viele Streitigkeiten unterbunden und beendet werden", so die stellvertretende Inspektionsleiterin der Bundespolizeiinspektion Stuttgart, Julia 
Buchen.

Hohe Präsenz an den Bahnhöfen und in den Zügen

Den Schwerpunkt der Einsatzmaßnahmen stellte neben dem Stuttgarter Hauptbahnhof und dem Bahnhof Bad Cannstatt auch der Nahverkehr im gesamten VVS-Bereich dar. Die hohe Präsenz von Polizeibeamten an den Bahnhöfen und in den Zügen wurde durch die Reisenden sehr positiv aufgenommen.

Insgesamt nutzen etwa zwei Millionen Besucher den öffentlichen Nah- und Fernverkehr für die An- und Abreise zum Cannstatter Volksfest, also rund die Hälfte aller Volksfestbesucher. Neben den Straftaten beschäftigten die eingesetzten Polizeibeamten etliche Ordnungsstörungen, insbesondere im Bereich des Bahnhofs Bad Cannstatt.

"Wir ziehen eine positive Schlussbilanz"

"Im Fokus standen hierbei die unbefugten Gleisüberschreitungen, welche eine sehr große Gefahr darstellen. Vermehrt alkoholisierte Personen nutzen die Gleise als Abkürzung oder überqueren diese, da sie auf dem falschen Gleis stehen", so Julia Buchen.

Ihre abschließende Bilanz fällt positiv aus: "Wir ziehen eine positive Schlussbilanz zum Einsatzverlauf, welcher sich insbesondere durch die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der 
Landespolizei sowie der Deutschen Bahn auszeichnete".