Stuttgart & Region

Die Wilhelma zeigt sich von ihrer schönsten Seite

1/2
Die Knospen der Magnolien in der Wilhelma beginnen sich zu öffnen._0
Die Knospen der Magnolien in der Wilhelma beginnen sich zu öffnen. © ZVW/Danny Galm
2/2
Die Knospen der Magnolien in der Wilhelma beginnen sich zu öffnen._1
Die Knospen der Magnolien in der Wilhelma beginnen sich zu öffnen. © ZVW/Danny Galm

Stuttgart. Der Frühling hält nun mit aller Macht Einzug in die Wilhelma: Dank des schönen Wetters explodieren im historischen Gewächshaus die Blüten der Azaleen geradezu. Auch im Maurischen Garten sind die ersten Knospen der Magnolien aufgebrochen.

Diese Highlights können, trotz der geplanten Straßensperrung der B10/B14 am kommenden Wochenende, bewundert werden. Die Wilhelma ist jederzeit erreichbar, auch wenn es Einschränkungen in der Verkehrsführung gibt.
Im Wechselschauhaus, welches sich an den historischen Wintergarten anschließt, zeigen sich die Azaleen von ihrer schönsten Seite.

Die Wilhelma beherbergt mit rund 50 Sorten eine der wichtigsten Azaleensammlungen in Deutschland. Sie alle sind Nachfahren von Pflanzen, die Ende des 17. Jahrhunderts erstmals aus Japan und China nach Europa kamen, und aus denen Gärtner im Laufe der Zeit etwa 2.000 Sorten züchteten, von denen ein Großteil aber wieder verschwand. In Deutschland sind heute höchstens 700 Sorten erfasst.

Die Besucher der Wilhelma können die exotischen Schönheiten mit den kräftig roten und rosafarbenen Blüten noch ungefähr bis Mitte April mit eigenen Augen genießen: Darunter finden sich Sorten, die noch aus dem Bestand von König Wilhelm I. stammen und somit seit rund 170 Jahren in der Wilhelma gepflegt werden.

Aus der gleichen Zeit, wie die historischen Azaleensorten stammen zwölf Bäume im größten Magnolienhain nördlich der Alpen. Sie und die anderen 58 Magnolien im Hain sowie weitere 20 Exemplare im übrigen Park hat das schöne, milde Wetter ebenfalls dazu angeregt, ihre Blüten zu öffnen. Voll erblüht sind bereits die Sternenmagnolien, etwa hinter dem Maurischen Landhaus. Die anderen Bäume und Sträucher folgen peu à peu.


Information zur Straßensperrung am 7. und 8. März 2018

  • Trotz Straßensperrung am kommenden Wochenende, 7. und 8. März 2018, ist die Wilhelma zu den üblichen Zeiten geöffnet und auch mit dem Auto gut erreichbar. Für das Straßenbauprojekt Rosensteintunnel werden die Stuttgarter Neckartalstraße (B10) an der Rosensteinbrücke und die Uferstraße (B10/B14) an der Gaisburger Brücke voll gesperrt. Umleitungen sind ausgeschildert. Das Leitsystem NeckarPark weist auf Parkmöglichkeiten hin. Die Fuß- und Radwege sind davon nicht betroffen und können genutzt werden.
  • Das Wilhelma-Parkhaus erreicht man zum einen von der Cannstatter Straße aus der Innenstadt kommend hinter dem Tunnel als Linksabbieger in Richtung Neckartalstraße. Zum anderen können Fahrzeuge aus Bad Cannstatt kommend von der König-Karls-Brücke nach rechts zur Wilhelma abbiegen.
  • Zu beachten ist, dass in der Zeit die Ausfahrt aus der Wilhelma nur nach rechts erfolgt und die Weiterfahrt weder nach Bad Cannstatt noch in Richtung Esslingen, sondern ausschließlich über die Cannstatter Straße in Richtung Innenstadt möglich ist. Autofahrer, die nach Bad Cannstatt bzw. in Richtung Esslingen fahren möchten, müssen daher einen Umweg in Kauf nehmen.
  • Wem es möglich ist, empfiehlt die Wilhelma mit Bus oder Bahn anzureisen. Die Stadtbahn U14 hält direkt vor dem Haupteingang. Auch die Haltestelle „Rosensteinbrücke“ für die Stadtbahn U13 sowie die Buslinien 52, 55 und 56 ist nur rund 200 Meter vom Haupteingang entfernt.
  • Geöffnet ist die Wilhelma im März von 8.15 Uhr bis 18.30 Uhr. Einlass ist bis 17 Uhr.