Stuttgart & Region

Drogenkontrolle - Urin vom Hund statt vom Herrchen

Hund Symbolbild Auto fenster
Symbolbild. © Pixabay/CC0 Public Domain

Kirchberg an der Jagst.
Mit dem Urin von seinem Hund wollte ein 38-jähriger Autofahrer eine Polizeistreife hinters Licht führen. Bereits am Dienstag, den 12.03. gegen 13.30 Uhr kontrollierte eine Polizeistreife den Mann. Dabei entstand schnell der Verdacht, dass der Autofahrer unter Drogeneinfluss stand.

Die Beamten boten einen Urintest an, der 38-Jährige willigte ein. Weil das aber zunächst nicht klappte, zog sich die Kontrolle in die Länge. Nach einer Stunde wollte der 38-Jährige erneut einen Versuch starten. Zuvor ließ er seinen Hund aus dem Auto. Bei dem Vierbeiner klappte es mit dem Pinkeln sofort, was der 38-Jährige ausnutzte und den Becher mal eben unter den Strahl hielt.

Damit konnte er die aufmerksamen Beamten allerdings nicht täuschen. Sie bemerkten den Trick und baten den Mann daraufhin sofort zur Blutentnahme. Das Untersuchungsergebnis bestätigte den Drogenverdacht, der Mann hatte unter THC-Einfluss gestanden.

Er muss nun mit einer empfindlichen Geldbuße, einem Fahrverbot und Punkten in Flensburg rechnen. Ferner prüft die Führerscheinstelle die Einziehung der Fahrerlaubnis mangels Eignung.