Stuttgart & Region

Durchsuchung in Stuttgart: LKA ermittelt gegen Betreiber von Corona-Testzentren

Polizei
Symbolfoto. © ZVW/Gabriel Habermann

Gegen fünf Beschuldigte im Alter von 27 bis 32 Jahren ermittelt nun das Landeskriminalamt Stuttgart Baden-Württemberg (LKA BW). Sie sollen in der Zeit ab Mai 2021 mehrere Corona-Testzentren gleichzeitig betrieben werden.

"Den Ermittlungen liegt der Verdacht zugrunde, dass mehr Corona-Schnelltests über die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg abgerechnet wurden als tatsächlich durchgeführt worden sind,“ heißt es in einer Pressemitteilung vom Donnerstag (28.07.). Damit verursachten die Beschuldigten einen Schaden in Millionenhöhe. „Die Kassenärztliche Vereinigung hat selbständig eine Plausibilitätsprüfung eingeleitet und so eine weitere Auszahlung verhindert,“ heißt es weiter.

Bei einer Durchsuchungsaktion des LKA BW im Raum Stuttgart, Karlsruhe, Oldenburg (Niedersachsen) und Bremen konnten nun umfangreiche Beweismittel sichergestellt werden. So wurden am Donnerstag (28.07.) Wohn- und Geschäftsräume sowie mehrere Corona-Teststationen durchsucht. Neben Abrechnungsunterlagen seien auch elektronische Datenträger gefunden worden. Diese müssten noch ausgewertet werden. Die Ermittlungen des Landeskriminalamts Baden-Württemberg dauern noch an.