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Ermittlungen wegen Verdachts des Kindesmissbrauchs verschärft

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Symbolbild. © pixabay.com (CC0 Public Domain)

Ludwigsburg. Nach der Inhaftierung eines 62-jährigen Tatverdächtigen wurde die Ermittlungsgruppe "Topspin" aufgestockt. Es werden noch weitere Opfer befürchtet, die bislang geschwiegen haben.

Der 62-jährigen Tatverdächtige war in Leonberg-Höfingen wegen Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Kindern verhaftet worden. Die von der Kriminalpolizeidirektion Böblingen eingerichtete Ermittlungsgruppe "Topspin" hat ihre Ermittlungen weiter intensiviert und wurde zwischenzeitlich auf 11 Beamtinnen und Beamte aufgestockt. Die Ermittler werden nunmehr mit intensiven Befragungen der mutmaßlichen Geschädigten beginnen und schließen nicht aus, dass sich deren Anzahl im weiteren Verlauf noch erhöhen könnte.

Eine Mutter hatte sich mit dem Hinweis auf sexuellen Missbrauch ihres elfjährigen Sohnes an die Polizei gewandt. Nach der Sicherstellung umfangreichen Beweismaterials werfen Polizei und Staatsanwaltschaft dem 62-Jährigen vor, über einen längeren Zeitraum hinweg in mehreren Fällen Kinder sexuell missbraucht zu haben. Der Mann war langjähriger Trainer eines Sportvereins und hatte viel Kontakt zu Kindern. Der betroffene Verein unterstützt die polizeilichen Ermittlungen in vollem Umfang.

Opfer sollen sich bitte melden und nicht länger schweigen

Die Kriminalpolizei schließt nicht aus, dass weitere Personen in diesem Umfeld in den vergangenen Jahren mit sexuellem Missbrauch konfrontiert wurden, diese Erfahrung bislang aber verschwiegen haben. Sie werden gebeten, sich mit der Ermittlungsgruppe "Topspin", Tel. 07031/13-00, in Verbindung zu setzen.