Frühlingsfest Stuttgart: Wie viel Geld geben die Wasen-Besucher aus?
Viele Besucher, auch aus dem Großraum Stuttgart, werden in den kommenden Tagen auf dem Frühlingsfest in Bad Cannstatt erwartet. Doch was kostet so ein Ausflug auf den Wasen eigentlich? Wir haben uns mit Besuchern auf dem Frühlingsfest darüber unterhalten, wie viel Geld sie ausgeben.
200 Euro fürs Frühlingsfest? Ein Abend im Festzelt wird teuer
Vorneweg: Wie viel ein Wasenbesuch kostet, lässt sich pauschal nicht beantworten. Es gibt jedoch Indizien dafür, ob man eher billiger davonkommt - oder an einem Abend gefühlt die Kosten eines Kleinwagens verprasst. Die wichtigste Frage daher: Ist ein Besuch im Festzelt geplant?
Vor allem am Wochenende ist ein Festzelt-Besuch bereits im Geldbeutel spürbar, bevor überhaupt ein Fuß ins Zelt gesetzt wurde. Der Grund: In die großen und namhaften Zelte kommt nur, wer vorab reserviert hat. Eine Reservierung fürs "Göckelesmaier" etwa kostet pro Person 62,90 Euro (Mindestverzehr), das Geld bekommt man durch Essens- und Getränke-Märkchen wieder zurück. Klingt erstmal fair.
"Dabei bleibt es aber eigentlich nicht" meinen zwei junge Männer aus der Heilbronner Ecke. "Fünf Maß und ein oder zwei Essen werden es auf jeden Fall. Da muss man schon mit 150 Euro pro Person rechnen." Wer dann noch an der Schnapsbar landete, legt nochmal ordentlich drauf. "150 Euro sind eigentlich das Mittelmaß, es können auch locker 200 Euro werden", meinen die beiden schmunzelnd.
Studenten-Lifehack: Wie man im Wasen-Festzelt sparen kann
Auch eine junge Gruppe von Studenten weiß, was so ein Besuch im Festzelt kosten kann. "Also mit 100 Euro muss man im Zelt schon rechnen." Die Studis aus Ludwigsburg wissen sich aber zu helfen: "Wir gehen oft am Studententag auf den Wasen, da ist es deutlich billiger."
Daher ist auch mal ein gemütlicher Nachmittag auf dem Gelände drin: "Wenn wir so über dem Rummel laufen, dann geben wir so 25 bis 30 Euro aus", meint eine junge Frau. Eine Kleinigkeit essen, Riesenrad fahren, Süßigkeiten essen - das sei zur Abwechslung auch mal super.
Ohnehin: Wer nur über das Frühlingsfest schlendert, kommt deutlich billiger weg. Familie Seyfang aus Stuttgart etwa plant mit 50 Euro, eine andere Familie sogar mit nur rund 30 Euro. Doch auch 100 Euro sind schnell mal ausgegeben, wie bei Familie Sommer aus Urbach.
Schlussendlich sind die Besucher selbst verantwortlich, wie viel Geld sie auf dem Frühlingsfest liegen lassen. Wer im Festzelt reserviert, ist von Anfang an 60 bis 70 Euro ärmer. Beim Schlendern übers Gelände entscheidet die Selbstdisziplin, wie hoch die Ausgaben sind - und natürlich auch der eigene Geldbeutel. Schließlich kann sich nicht jeder einen Wasenbesuch für 100 Euro leisten.




