Stuttgart & Region

Gefälschte Impfnachweise verkauft? Durchsuchungen auch in der Region

Impfpass
Symbolfoto. © ZVW/Gaby Schneider

Eine 41-Jährige aus dem Raum Freiburg ist in den Fokus polizeilicher Ermittlungen geraten. Sie soll im Zeitraum von März 2021 bis Februar 2022 gefälschte Corona-Impfnachweise verkauft und vertrieben haben.

Wie die Polizei mitteilt, sollen die Nachweise über einen Messenger-Dienst vertrieben und per Post oder persönlicher Übergabe, verkauft worden sein. Seit Januar ermitteln die Staatsanwaltschaft Freiburg und das Landeskriminalamt Baden-Württemberg (LKA BW) gegen die 41-jährige Frau. Der Frau droht eine Anklage wegen Urkundenfälschung in mehreren Fällen.

Bundesweite Durchsungungsaktion des LKA BW

Bei einer bundesweiten Durchsuchungsaktion des LKA BW am Mittwoch (14.09.) wurden insgesamt 36 Wohnungen durchsucht. Rund 60 Kriminalbeamtinnen und Kriminalbeamte waren in Baden-Württemberg im Einsatz. Dabei durchsuchten sie 18 Objekte. Die Beamten konnten bei den Durchsuchungen umfangreiche Beweismittel sicherstellen. So wurden unter anderem gefälschte Impfnachweise und Datenträger vorgefunden.

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilte, wurde auch eins der Objekte im Zuständigkeitsbereich des Präsidiums Aalen durchsucht. Ob es sich dabei um eine Wohnung im Rems-Murr-Kreis handelte, konnte die Polizei aufgrund der noch laufenden Ermittlungen nicht bestätigen.