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Großes Polizeiaufgebot zu Silvester am Schlossplatz

feuerwerk
Symbolbild. © Ramona Adolf

Stuttgart.
Zur Silvesternacht (31.12.) wird es am Schlossplatz ein Großaufgebot an Polizeibeamten geben. Die Beamten werden nach eigenen Angaben der Polizei zusätzlich zu den im Schichtdienst arbeitenden Streifenbeamten im Einsatz sein und speziell rund um den Schlossplatz präsent sein. Ziel des Großaufgebotes sei es, möglichem aggressivem Verhalten und rücksichtslosen Einsatz von Pyrotechnik vorzubeugen.

Erstmals werde der Bereich rund um den Schlossplatz wegen der direkt auf dem Schlossplatz stattfindenden, öffentlich zugänglichen Veranstaltung mit Musik und Lichteffekten weiträumig abgesperrt werden. Polizistinnen und Polizisten werden die Zugänge zum Schlossplatz bereits auf den Zugangswegen rund um das ganze Schlossplatz-Areal im Auge behalten und das von der Landeshauptstadt erlassene Feuerwerksverbot auf dem Schlossplatz kontrollieren und durchsetzen.

An mehreren Durchlassstellen (Planie, Schillerplatz, Königstraße, Bolzstraße, Königsbau, Stauffenbergstraße) werden Gitter zur Leitung der Passanten aufgestellt. Polizisten werden die Zugänge kontrollieren. Der Sicherheitsbereich ist während des Polizeieinsatzes videoüberwacht.

Ein Sicherheitsdienst wird ebenfalls im Einsatz sein, der den unmittelbaren Bereich der Veranstaltung kontrollieren und frei von Raketen und Böllern halten wird. Die Bundespolizei sowie Spezialisten des Polizeipräsidiums Einsatz und das Technisch Hilfswerk werden die Polizei beim Sicherheitseinsatz unterstützt.

Die Polizei bittet Personen, die Böller oder Raketen dabei haben werden, den Schlossplatz weiträumig zu umgehen. Wer in den gesperrten Bereich eintreten will, muss auf Pyrotechnik verzichten und muss damit rechnen, kontrolliert zu werden. Die Polizei empfiehlt, große Taschen und Rucksäcke gar nicht erst mitzubringen.

Für Autofahrer gilt: In das über die Stauffenbergstraße anzufahrende Parkhaus kann ab 20 Uhr nicht mehr eingefahren werden. Die Ausfahrt ist jedoch offen. Der Taxiplatz Bolzstraße wird an den Karlsplatz verlegt. 


Nach der letzten Silvesternacht hatte die Polizei mehr als 30 Strafanzeigen zu bearbeiten, darunter mehrere gefährliche Körperverletzungen mittels pyrotechnischer Gegenstände sowie Sachbeschädigungen und Widerstand gegen Polizeibeamte. Gegen rund 90 Personen mussten Platzverweise ausgesprochen werden.