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Kampfmittelbeseitigungsdienst barg rund 41 Tonnen Munition

Kampfmittelbeseitungsdienst
"Kampfmittelbeseitigung" steht auf einem Fahrzeug vom Kampfmittelbeseitigungsdienst. Foto: Philipp Schulze/dpa/Archivbild © dpa

Stuttgart.
Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat im Südwesten im vergangenen Jahr rund 41 Tonnen Munition vor allem aus dem Zweiten Weltkrieg geborgen. Unter den Funden waren allein 16 Bomben mit einem Mindestgewicht von 50 Kilogramm, wie das Regierungspräsidium Stuttgart am Freitag mitteilte. Gemeldet wurden demnach von der Polizei und anderen Behörden 852 Funde. Im Vorjahr seien 1062 Funde gemeldet und rund 29 Kilogramm Munition geborgen worden, hieß es beim Regierungspräsidium weiter. "Zwar gingen im Jahr 2019 weniger Fundmeldungen ein, das Munitionsaufkommen an den einzelnen Fundorten hatte jedoch vielfach ein deutlich höheres Volumen als im Jahr 2018."

"Leider kommt es immer wieder zu schweren und tödlichen Unfällen mit Kampfmitteln", heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung des Regierungspräsidiums. Daher rät der Kampfmittelbeseitigungsdienst beim Auffinden von Munition und Munitionsteilen, diese niemals aufzunehmen oder gar Manipulationen daran vorzunehmen.

Regierungspräsident Wolfgang Reimer warnt: „Finger weg von Munition! Auch harmlos aussehende Kampfmittel können bei unsachgemäßer Behandlung gefährlich werden. Melden Sie daher jegliche Munitionsfunde den örtlichen Polizeidienststellen oder dem Kampfmittelbeseitigungsdienst. Die Abholung und Beseitigung erfolgt kostenlos durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst.“