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Kreis Esslingen: Waschbär bricht in Tiernahrungsgeschäft ein – Sturm Ignatz hilft

Waschbär Neckartenzlingen Polizei
Der Einbrecher von Neckartenzlingen: Dieser Waschbär hat sich am Donnerstag (21.10.) Zugang zu einem Geschäft für Tiernahrung verschafft. © Polizeipräsidium Reutlingen

Das Polizeipräsidium Reutlingen hat auf Facebook eine Meldung mit dem Titel "Pelziger Täter bei Einbruch in Tiernahrungsgeschäft gefasst!" veröffentlicht. Was war passiert?

Fauchender Waschbär: Hilferuf aus dem Tiernahrungsgeschäft 

Die Polizei sei um kurz vor 12 Uhr am Donnerstag (21.10) von einer Angestellten eines Tiernahrungsgeschäftes in Neckartenzlingen angerufen worden. "Diese hatte im Lager einen Waschbären entdeckt, der lautstark fauchte und sich weigerte, die Örtlichkeit zu verlassen", so die Polizei.

Als die Beamten eintrafen, habe ein buschiger grauer Schwanz unter einer Palette hervorgeragt. "Da der Täter trotz mehrmaliger Aufforderung nicht freiwillig aus seinem Versteck herauskommen wollte, nahmen sich unsere Kollegen einen Hubwagen zur Hand, um die Paletten beiseite zu schaffen." Der Polizist habe den Waschbären am Ende mithilfe einer Kiste einfangen können.

Starker Wind: Wie Sturmtief Ignatz den "Einbrecher" unterstützt haben könnte

Wie kam der Waschbär überhaupt in den Laden? Die Polizei vermutet, der starke Wind könnte die Tür zum Lager kurzfristig aufgedrückt haben, "wodurch sich der Waschbär unberechtigt Zugang zum Gebäude verschaffen konnte". Sturmtief Ignatz als Komplize, sozusagen.

"Ob der pelzige Einbrecher letztendlich nur einen Unterschlupf vor dem heftigen Wind gesucht hat oder sich in dem Tiernahrungsgeschäft gar bereichern wollte, wollte er unseren Kollegen nach einer mündlichen Belehrung nicht verraten", so die Polizei. "Nach Durchführung der erforderlichen Maßnahmen wurde der vermeintliche Ersttäter auf einer Wiese in die Freiheit entlassen."

Ob der Einbruch sich für den Waschbär gelohnt hat und er wenigstens etwas zu essen ergaunern konnte? "Das wissen wir leider nicht", sagte eine Sprecherin der Polizei auf Nachfrage.