Stuttgart & Region

Krieg in der Ukraine: Wie Sie von Stuttgart aus helfen können

Krieg in der Ukraine Demo Symbolfoto
Symbolbild. © Pexels

Auch in Stuttgart ist die Hilfsbereitschaft für die Opfer des Krieges in der Ukraine überwältigend. Um die Hilfsangebote für Menschen effizient zu bündeln, hat die Landeshauptstadt am Freitag (04.03.) ein zentrales Infomationsangebot eingerichtet. Es richtet sich an alle, die Hilfe suchen oder anbieten. Alle Informationen gebündelt finden Sie unter https://www.stuttgart.de/ukraine-hilfe. Gegliedert ist das Angebote in drei Teilbereiche:

Weiter gibt es eine Hotline, an die sich Bürger*innen und Organisationen mit ihren Hilfsangeboten wenden können – gleiches gilt für Menschen aus der Ukraine, die städtische Hilfe benötigen. Die Hotline ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 17 Uhr erreichbar unter 0711 / 722 351 121. Fragen können auch per E‐Mail (poststelle.ukraine-engagiert@stuttgart.de) gestellt werden. Das Team spricht deutsch und ukrainisch. 

Bereits am Dienstag (01.03.) hatte die Stadt einen „Koordinierungsstab Ukraine“ eingerichtet, der unter der Leitung von Oberbürgermeister Frank Nopper regelmäßig zusammenkommen soll. Der Koordinierungsstab besteht aus der Stadtspitze und Vertretern der Fachbehörden. Er wird unterstützt von einer Taskforce aus Verwaltung und Zivilgesellschaft, die Vorsorge trifft für eine schnelle und koordinierte Unterbringung von Geflüchteten und eine Infrastruktur zu Versorgung aufbereitet.

Verwaltung will koordinieren und für Übersichtlichkeit sorgen

Alexandra Sußmann, Bürgermeisterin für Soziales und gesellschaftliche Integration, sagte nach der ersten Sitzung: „Wir spüren die überwältigende Hilfsbereitschaft der Stuttgarterinnen und Stuttgarter. Die gesamte Verwaltung will hier koordinieren und für Übersichtlichkeit sorgen.“ 

„Wir wollen sowohl die humanitäre Hilfe vor Ort unterstützen als auch Menschen zur Seite stehen, die aus der Ukraine zu uns flüchten müssen“, sagt OB Nopper. Die Liegenschaftsverwaltung suche aktuell intensiv nach passenden Objekte und prüfe vorliegende Angebote zur Unterbringung. „Ich rufe darüber hinaus Privatpersonen auf, leerstehende Wohnungen an unsere Taskforce zu melden, damit wir so viele Wohnungen wie benötigt bereitstellen können“, so Nopper weiter.

Stuttgarter Feuerwehr unterstützt Hilfslieferung in die Ukraine

Darüberhinaus unterstützt die Feuerwehr Stuttgart den Katastrophenschutz in der Ukraine: Zwei Stromerzeuger, hydraulische und manuelle Rettungsgeräte, Krankentragen sowie Löscharmaturen und ‐geräte, sollen in das Krisengebiet geliefert werden. Die Gegenstände sind ausgemustert, aber vollständig betriebsbereit.

Solidarität gibt es auch mit den Stuttgarter Partnerstädten Lodz in Polen und Brünn in Tschechien. Die beiden Städte erwarten zahlreiche Flüchtende aus der Ukraine, nicht zuletzt aufgrund ihrer Partnerschaften mit Städten in der Ukraine. Stuttgart hat beiden Städten Unterstützung vor Ort, aber auch für Projekte mit den ukrainischen Partnerstädten (Lodz mit Lwiw und Odessa, Brünn mit Charkiv) angeboten.

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