Stuttgart & Region

Ludwigsburg: Frau legt elf gefälschte Impfpässe in Apotheke vor

Digitaler Impfpass
Der digitale Impfpass öffnet viele Türen. Das wissen auch Fälscher. © Benjamin Büttner

Ganze elf gefälschte Impfpässe hat eine 47-Jährige am Mittwoch (08.12.) laut Polizei in einer Apotheke in Ludwigsburg vorgelegt. Einer Pressemitteilung zufolge habe sie dabei angegeben, für Arbeitskollegen und Angehörige digitale Impfzertifikate holen zu wollen.

Gleich mehrere Anzeichen für Fälschungen

Beim Prüfen der Impfpässe sei den Mitarbeitern der Apotheke mehrere Anzeichen für eine Fälschung aufgefallen: Falsche Arztstempel und Unterschriften, falsche Chargennummern und unmögliche Impftermine. Auffällig sei auch gewesen, dass in allen Impfausweisen ausschließlich Corona-Impfungen eingetragen waren.

Laut Pressemitteilung hatte ein Mitarbeiter der Apotheke die Polizei alarmiert, die alle Impfpässe beschlagnahmte. Auch Kopien der Personalausweise, die von den angeblichen Angehörigen und Arbeitskollegen stammen sollen, stellten die Beamten sicher. Die Ermittlungen dauern an.

In Baden-Württemberg müssen Corona-Impfungen seit dem 1. Dezember bei 2G, 2Gplus oder 3G in digitaler auslesbarer Form nachgewiesen werden. Die Herstellung, der Handel oder der Gebrauch mit und von gefälschten Impfpässen stellen eine Straftat dar.

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