Kriminalität

Mann nach Messerangriff in Göppingen außer Lebensgefahr

Krankenhaus
Ein Pfeil weist den Weg zur Notaufnahme eines Krankenhauses. © Julian Stratenschulte

Göppingen (dpa/lsw) - Nach einem Messerangriff am Zweiten Weihnachtstag in der Göppinger Innenstadt ist das Opfer nach Angaben der Staatsanwaltschaft außer Lebensgefahr. Der 54-Jährige solle aus dem künstlichen Koma geholt werden, sagte eine Sprecherin am Donnerstag. Ein 62-Jähriger sitzt wegen versuchten Totschlags in Untersuchungshaft, er soll mehrfach auf den Mann eingestochen haben. Die Polizei hatte in kurz nach der Tat festgenommen.

Die Hintergründe des Vorfalls am Montagabend sind noch unklar. Der Tatverdächtige habe bislang geschwiegen, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Der 54-Jährige solle vernommen werden, wenn er dazu wieder in der Lage ist. Unklar war beispielsweise, ob die beiden sich kennen und welches Motiv der Angreifer gehabt haben könnte.