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Mehr Einschulungen in Baden-Württemberg

Einschulung
Schulanfänger haben während einer Schuleingangsfeier ihre Schulranzen vor sich abgestellt. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © Robert Michael

Stuttgart/Wiesbaden (dpa) - Im laufenden Schuljahr hat die Zahl der Erstklässler im Südwesten zugenommen. 101.200 Kinder begannen mit der Schule, 2,6 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte.

In Deutschland gibt es so viele Erstklässler wie seit 14 Jahren nicht mehr: 771.700 Kinder begannen mit der Schule, das sind 2,9 Prozent mehr als im Vorjahr, so die Statistiker unter Berufung auf vorläufige Zahlen. Zuletzt seien im Jahr 2007 mehr Kinder eingeschult worden. Damit setzt sich ein seit dem Schuljahr 2016/2017 zu beobachtender Trend fort.

Zurückzuführen sei die Entwicklung unter anderem auf höhere Geburtenzahlen, erklärte das Bundesamt. Zum Jahresende 2020 habe es bundesweit rund 3,0 Prozent mehr Kinder im Alter von fünf bis unter sieben Jahren gegeben als im Jahr zuvor. Auch die Zuwanderung trägt dazu bei: Der Anstieg betrug unter Kindern mit deutscher Staatsangehörigkeit 1,9 Prozent und bei den ausländischen Kindern 9,7 Prozent. Das größte Plus bei den Einschulungen meldeten Bremen und Bayern mit 7,0 und 5,3 Prozent.

Der überwiegende Teil der Kinder (93,6 Prozent) startete seine Schullaufbahn an einer Grundschule, wie das Bundesamt mitteilte. 3,0 Prozent wurden an Förderschulen eingeschult, 2,4 Prozent an Integrierten Gesamtschulen sowie 1,0 Prozent an Freien Waldorfschulen. Im Vorjahresvergleich gab es 3,4 Prozent mehr Einschulungen an Freien Waldorfschulen sowie 3,1 Prozent mehr an Grundschulen. An Integrierten Gesamtschulen blieb der Anteil mit plus 1,0 Prozent und an Förderschulen mit minus 0,9 Prozent nahezu unverändert.

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