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Mehr Flexibilität soll Daimlers E-Antriebs-Bau finanzieren

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Das Konzernlogo von Daimler. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild © dpa

Stuttgart.
Die künftige Eigenproduktion der Elektroauto-Antriebe bei Daimler soll unter anderem mit einem flexibleren Einsatz der Beschäftigten finanziert werden. Unternehmen und Betriebsrat hätten sich auf ein ganzes Bündel von "Maßnahmen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit" verständigt, um die Fertigung ins Mercedes-Stammwerk nach Stuttgart-Untertürkheim zu holen, erklärten sie am Donnerstag. Unter anderem soll es künftig einen sogenannten Transformationspool von Mitarbeitern geben, die ohne langen Vorlauf immer dort eingesetzt werden können, wo sie gerade gebraucht werden, auch an anderen Standorten weltweit.

Weitere Details nannten Werksleitung und Betriebsrat auch am Donnerstag nicht. Dass der sogenannte elektrische Antriebsstrang künftig in Untertürkheim gebaut und nicht mehr zugekauft werden soll, war bereits am Vortag bekanntgeworden. Bisher bekommt Daimler den Antriebsstrang vom Zulieferer ZF. Künftig will der Autobauer ihn weitestgehend selbst machen. Nur einige Komponenten sollen noch zugekauft werden.

Es geht dabei vorerst nur um vergleichsweise wenige Arbeitsplätze im Werk, die Entscheidung hat aber hohen Symbolwert. Untertürkheim ist Daimlers Leitwerk für Antriebstechnik.