Stuttgart & Region

Neue Heimat für Querdenker in Ludwigsburg

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In der Vergangenheit ist es Bosch immer wieder gelungen, Start-ups erfolgreich zu entwickeln und wachsen zu lassen. © ZVW/Christine Tantschinez
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Um auf völlig neue Ideen zu kommen und sie umzusetzen, braucht man eine Umgebung, die sich von normalen Büroräumen unterscheidet. © ZVW/Christine Tantschinez
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5 000 Quadratmeter stehen Start-up-Mitarbeitern hier zur Verfügung. © ZVW/Christine Tantschinez
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Peter Guse ist Leiter der Robert Bosch Start-up GmbH, die zukünftig unter Grow Platform GmbH – kurz: grow – firmieren wird. © ZVW/Christine Tantschinez
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Keiner der sechs unkonventionell gestalteten Arbeitsräume gleicht dem anderen. © ZVW/Christine Tantschinez
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Produkte und Dienstleistungen sollen schneller auf den Markt gebracht werden als das in einem großen Unternehmen möglich ist. © ZVW/Christine Tantschinez
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Möglichst unterschiedliche Impulse sollen den 250 Mitarbeitern, die hier künftig arbeiten werden, dabei helfen ihr Ziel zu erreichen: Dinge völlig neu zu denken. © ZVW/Christine Tantschinez
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Peter Guse ist Leiter der Robert Bosch Start-up GmbH, die zukünftig unter Grow Platform GmbH – kurz: grow – firmieren wird.
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Ein Besprechungsraum bei der Bosch Start-Up GmbH ist eine norwegische Holzhütte
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In der Vergangenheit ist es Bosch immer wieder gelungen, Start-ups erfolgreich zu entwickeln und wachsen zu lassen.
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Keiner der sechs unkonventionell gestalteten Arbeitsräume gleicht dem anderen.
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Produkte und Dienstleistungen sollen schneller auf den Markt gebracht werden als das in einem großen Unternehmen möglich ist.
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Um auf völlig neue Ideen zu kommen und sie umzusetzen, braucht man eine Umgebung, die sich von normalen Büroräumen unterscheidet.
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Möglichst unterschiedliche Impulse sollen den 250 Mitarbeitern, die hier künftig arbeiten werden, dabei helfen ihr Ziel zu erreichen: Dinge völlig neu zu denken.
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Außen verspiegelt, innen wird gedacht

Nein, diesmal nicht in Berlin. Bosch bündelt zwar seine digitalen Start-Ups standesgemäß in einer ehemaligen Fabrikhalle mit von Künstlern gestalteten Arbeitsräumen. Aber der Großkonzern bleibt dabei seinen schwäbischen Wurzeln treu und in Ludwigsburg.

Die 5000 Quadratmeter große Fabrikhalle aber könnte rein optisch auch in Kreuzberg oder gar Cupertino zu finden sein. Es ist alles da, was der digitale Querdenker benötigt. Sessel im Retro-Design laden zum Verweilen ein, Perserteppiche schaffen eine Wohnzimmeratmosphäre. Aber: bunte Metallkonstruktionen sorgen gleichzeitig dafür, dass es nicht allzu gemütlich wird. Denn schließlich sind wir dann doch nicht in Berlin; hier wird gearbeitet. 

Keiner der sechs unkonventionell gestalteten Arbeitsräume gleicht dem anderen. Wer zum Beispiel schon immer mal eine Team-Besprechung in einer norwegischen Holzhütte abhalten wollte, der kann das hier tun. Doch warum das Ganze? „Um auf völlig neue Ideen zu kommen und sie umzusetzen, braucht man eine Umgebung, die sich von normalen Büroräumen unterscheidet“, sagt Peter Guse, Leiter der Robert Bosch Start-up GmbH. Möglichst unterschiedliche Impulse sollen den 250 Mitarbeitern, die hier künftig arbeiten werden, dabei helfen ihr Ziel zu erreichen: Dinge völlig neu zu denken. Rund drei Millionen Euro investiert Bosch in die neuen Räumlichkeiten.

Grow steht über allem

Auch der Name ändert sich. Statt des sperrigen "Robert Bosch Start-up GmbH " leuchtet nun  der Schriftzug "Grow" über allem. So soll sie zukünftig heißen, genauer: Grow Platform GmbH. Der Grund dafür, so beschreibt es Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH, sei die Vielzahl bisher verwendeter Begriffe zu konsolidieren und den Gedanken des Wachstums bereits im Namen der Plattform Ausdruck zu verleihen.

Mit dem Ziel, den Unternehmergeist in den eigenen Reihen zu fördern und neues Geschäft in neuen Märkten zu finden, sind Guse und sein Team Ende 2013 gestartet. Und dieses Ziel verfolgen sie noch immer. Produkte und Dienstleistungen sollen schneller auf den Markt gebracht werden als das in einem großen Unternehmen möglich ist. Zu den Start-Up Entwicklungen, die hier entstehen, gehören Sensorlösungen für Landwirte oder die App myScotty, die verschiedene Mobilitätsangebote wie Auto-, Roller- und Bike-Sharing in städtischen Metropolen vereint. 

„Bei uns beschleunigen flache Hierarchien und kurze Wege die Abläufe“, sagt Guse. Eine kreative Arbeitsumgebung schaffe ideale Rahmenbedingungen. Deshalb waren Künstler am Werk in der alten Fabrikhalle, die künftig die Heimat der Grow GmbH ist. Aus unterschiedlichsten Arbeitsmaterialien, die auch aus Bosch-Werken stammen, haben sie im engen Austausch mit den Mitarbeitern neue Arbeitswelten geschaffen.

Freiraum für Querdenker mit Arbeitsmaterialien von Bosch

„Wir unterstützen unsere Teams auf diesem Weg nicht nur räumlich. Wir sind kritische Partner bei allem, was zu einer erfolgreichen Geschäftsentwicklung gehört, von Personalbetreuung über Finanzen sowie den Business-Plan bis hin zu Rechtsfragen und Marketing“, sagt Guse. So werden aus Mitarbeitern Unternehmer. Neben den unternehmenseigenen Start-ups arbeiten künftig auch Innovations-Teams aus Bosch-Geschäftsbereichen in den neuen Räumlichkeiten.