Stuttgart & Region

Polizei produziert eigenen Spuckschutz aus dem 3D-Drucker

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Hier werden die Gesichtsschilde hergestellt. © Ramona Adolf
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So sieht der fertige Spuckschutz aus.

Ludwigsburg.
Die Coronavirus-Pandemie beeinträchtigt auch die Arbeit der Polizei. Um den Schutz der Beamten im Dienst zu verbessern, geht das Polizeipräsidium Ludwigsburg nun einen ungewöhnlichen Weg: Die Polizei produziert selbst Spuckschutzschilde aus dem 3D-Drucker. Das geht aus einer Pressemitteilung am Mittwoch hervor. Auf die Idee gekommen war ein Beamter des Polizeipräsidiums Marbach, der laut Mitteilung "über profundes Tüftlerwissen verfügt". Er hatte sich selbst für diesen ungewöhnlichen Einsatz angeboten. Nun wurde er mit 3D-Druckern und Material ausgestattet und soll in den kommenden Tagen mehrere hundert Gesichtsschilde für den Einsatz drucken. Damit reagiert das Polizeipräsidium auf temporäre Lieferengpässe. "Die Produktion ist bereits in vollem Gange und ein großer Teil der Gesichtsschilde ist bereits bei der Schutz- und Kriminalpolizei im Einsatz", so die Polizei. "Uns liegt die Sicherheit der Kolleginnen und Kollegen sehr am Herzen und umso anerkennenswerter ist dieser kreative Beitrag", erklärt Polizeivizepräsident Frank Spitzmüller.