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Polizeieinsatz in Winnenden führt zu Missverständnis unter Eltern

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Symbolbild. © ZVW/Gabriel Habermann

Ludwigsburg.
Der große Polizeieinsatz in Winnenden am Mittwochvormittag hat zu einem Missverständnis unter Eltern geführt, sodass es auch in Aldingen zu einem Polizeieinsatz kam. Im Zuge des Einsatzes wurden die Schulen in Winnenden geschlossen gehalten und die Schüler ab Mittag kontrolliert aus den Schulen entlassen.

Zwischen Eltern betroffener Schüler aus Winnenden und Angehörigen von Schülern, die die Wilhelm-Keil-Schule in Aldingen besuchen kam es im Zuge dessen zu einem Missverständnis. Schließlich wurde kurz vor 12 Uhr das Polizeipräsidium Ludwigsburg alarmiert, dass sich eine verdächtige Person in der Wilhelm-Keil-Schule aufhalten solle.

Gefahr zu keinem Zeitpunkt

Die ersten Ermittlungen in der Schule ergaben, dass der Meldung ein Irrtum zu Grunde lag. Vorsorglich wurden jedoch Kräfte mehrerer Reviere zusammengezogen, um die Gemeinschaftsschule und die Grundschule umfassend überprüfen zu können. Die Schüler und Lehrer blieben während der Maßnahmen in ihren Klassenzimmern. Die Stadtverwaltung wurde ebenfalls hinsichtlich des laufenden Einsatzes informiert.

Gegen 13 Uhr konnten die polizeilichen Maßnahmen beendet werden. Hinweise, dass sich auf dem Schulgelände in Aldingen eine verdächtige Person aufgehalten hatte, ergaben sich keine. Es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für Schüler und Lehrer. Insgesamt befanden sich während des Einsatzes rund 350 Schüler und etwa 40 Lehrer auf dem Gelände. Etwa 50 Angehörige, zumeist Elternteile, hatten sich vor den Schulen eingefunden. Die Eltern und Schüler wurden durch speziell geschulte Polizeibeamte betreut. Anschließend konnten sie nach Hause gehen bzw. wurden der Nachmittagsbetreuung übergeben.