Stuttgart & Region

Prozessauftakt gegen "Gruppe S.": Mutmaßliche Terrorzelle plante Morde auf Alfdorfer Grillplatz

Kopie von Terrorprozess Hummelgautsche grillplatz Mühle symbol symbolbild
Ein abgelegener Grillplatz in Alfdorf, sehr schlechter bis gar kein Handyempfang: An diesem eigentlich idyllischen, bei Wanderern und Einheimischen beliebten Ort, sind im September 2019 mutmaßliche Rechtsterroristen zusammengekommen. © Gabriel Habermann

Sie sollen Äxte, Schwerter und Schusswaffen gehortet, sollen Angriffe auf Moscheen geplant haben, der Anklage zufolge wollten sie "bürgerkriegsähnliche Zustände" auslösen und die Gesellschaftsordnung ins Wanken bringen: Zwölf mutmaßliche Mitglieder und Unterstützer der rechtsterroristischen Vereinigung "Gruppe S." müssen sich von Dienstag (13.04.) an in einem Staatsschutzverfahren in Stuttgart verantworten. Die mutmaßliche Rechtsterroristen hatten unter anderem auf dem Grillplatz "Hummelgautsche" in Alfdorf Morde geplant, das damalige Treffen wurde von der Polizei beobachtet.

Laut Bundesanwaltschaft soll die mutmaßliche Terrorzelle Anschläge auf Moscheen geplant haben. Laut Anklage hatten die Gründungsmitglieder das Ziel, "mit ihrer Vereinigung die Staats- und Gesellschaftsordnung der Bundesrepublik Deutschland zu erschüttern und letztlich zu überwinden". Sie sollen hauptsächlich Gewalt gegen Muslime, aber auch gegen politisch Andersdenkende erwogen haben. So war auch ein Anschlag auf den Reichstag im Gespräch.

Ausführliche Informationen und Hintergründe zum Prozessauftakt vor dem Oberlandesgericht in Stuttgart-Stammheim erhalten Sie im Laufe des Abends bei zvw.de.