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Reichsbürger weigert sich Papiere zu zeigen

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Symbolbild. © Ramona Adolf

Bad Cannstatt. Ein Autofahrer, der über 20 km/h zu schnell unterwegs war, wollte am Montag nicht kooperieren: Der mutmaßliche Reichsbürger weigerte sich, den Polizisten seine Papiere auszuhändigen. Ein Messer hatte er auch noch dabei.

Beamte der Verkehrspolizei hatten in der Benzstraße eine Laser-Geschwindigkeitsmessung durchgeführt. Gegen 08.00 Uhr hielten sie den 53-Jährigen mit seinem Hyundai Tucson an, weil er offenbar die zulässige Höchstgeschwindigkeit um 21 Stundenkilometer überschritten hatte. Der Autofahrer, der offensichtlich den sogenannten Reichsbürgern zuzurechnen ist, weigerte sich, Personalpapiere und Fahrzeugdokumente auszuhändigen, weil er die Berechtigung der Polizeibeamten hierzu nicht anerkennen wollte. Ein Richter ordnete daraufhin die Durchsuchung des Mannes und seines Autos nach den Dokumenten an. Da der 53-Jährige die Türe nicht öffnen wollte, schlugen die Beamten die Scheibe der Fahrertüre ein und nahmen den Fahrer vorläufig fest.

Bei der Durchsuchung des Autos fanden die Beamten ein Einhandmesser sowie ein Reizstoffsprühgerät und beschlagnahmten beides. Der 53-Jährige wurde nach Abschluss der Maßnahmen wieder entlassen.