Stuttgart & Region

S-Bahn-Surfer in Untertürkheim und Oberesslingen

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symbolbild. © Joachim Mogck

Stuttgart. In absolute Lebensgefahr haben sich am Wochenende zwei bislang unbekannte Männer begeben, als sie auf zwei S-Bahnen mitsurften.

Bei der S-Bahn7126 (Laufweg Stuttgart - Kirchheim/Teck) surfte am Samstagvormittag zwischen 11.40 Uhr und 11:46 Uhr ein Unbekannter von Untertürkheim bis zum Bahnhof Esslingen mit. Laut Bundespolizei beobachtete eine Reisende, wie der Mann auf die S-Bahn aufstieg und verständigte über Notruf die Polizei.

Am Sonntagabend gegen 21:20 Uhr surfte dann ein Mann bei der S-Bahn 7167 von Oberesslingen nach Esslingen-Mettingen mit. Auch hier sah eine Zeugin, wie die Person auf die Mittelkupplung des letzten Wagens der S-Bahn stieg.

Die betreffenden S-Bahnen wurden bis zum Eintreffen der Bundes- und Landespolizei getoppt. Eine Fahndung nach den unbekannten Surfern verlief ergebnislos. Wegen der Vorfälle kam es zu Beeinträchtigungen im Bahnbetrieb.

Ob es sich bei den S-Bahnsurfern um ein- und dieselbe Person handelt ist Gegenstand der Ermittlungen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu den S-Bahnsurfern geben können, werden gebeten, sich bei der Bundespolizei in Stuttgart unter der Telefonnummer +49711870350 zu melden.


Bahnsurfen ist lebensgefährlich

Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang: Bahnsurfen ist lebensgefährlich! Aufgrund der hohen Geschwindigkeit können Bahnsurfer den Halt verlieren, gegen Hindernisse wie Oberleitungsmasten, Schilder oder Bäume prallen oder nach Kontakt mit der 15.000 Volt führenden Oberleitung einen Stromschlag erhalten.