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Schwäbisch Gmünd: Falscher Polizist ergaunert 12000 Euro von 59-Jähriger

Falschgeld
Symbolfoto. © Alexandra Palmizi

Eine 59-Jährige ist am Dienstag (04.05.) Opfer eines angeblichen Polizeibeamten geworden. Wie die Polizei mitteilt, rief der angebliche Polizist die Frau am Dienstag (04.05.) zwischen 12 Uhr und 17.30 Uhr an. Der Anrufer brachte die 59-Jährige dazu, 12000 Euro in einen Umschlag zu stecken und das Geld vor ihrem Haus abzulegen.

Der angebliche Polizeibeamte gaukelte ihr vor, dass die Bankmitarbeiter mit den Tätern unter einer Decke stecken würden und sie von dort Falschgeld ausgehändigt bekommen würde. Der Anrufer bot ihr an, ihr abgehobenes Geld auf Echtheit zu prüfen.

Ein Nachbar der Geschädigten informierte die echte Polizei. Doch noch bevor die Beamten an der Wohnadresse eintrafen, hatten die Betrüger das vor dem Haus abgelegte Geld abgeholt.

In diesem Zusammenhang warnt das Polizeipräsidium Aalen die Bevölkerung im Rems-Murr-Kreis, im Ostalbkreis und im Landkreis Schwäbisch Hall eindringlich vor dieser Betrugsmasche:

  • Seien Sie bei derartigen Anrufen stets misstrauisch! Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen und beenden Sie das Telefonat möglichst sofort.
  • Geben Sie am Telefon grundsätzlich keine vertraulichen Informationen weiter. Dies betrifft vor allem Angaben zu Ihren Vermögensverhältnissen oder dem Aufbewahrungsort von Schmuck und Bargeld.
  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an Personen, die Ihnen unbekannt sind. Hinterlegen Sie keine derartigen Sachen für unbekannte Abholer!
  • Melden Sie verdächtige Anrufe umgehend der Polizei. Scheuen Sie sich nicht davor, den Polizeinotruf unter der 110 oder die Telefonnummer ihres örtlich zuständigen Polizeireviers oder Polizeipostens zu wählen!