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Seelöwen-Baby Samantha jetzt im Außengehege

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Mit Mutter Mercedes ist die kleine Samantha jetzt immer öfter auf der Außenlage der Seelöwen zu sehen. © Online-Praktikant
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Eindrucksvoll ist der Größenvergleich zwischen dem rund 270 Kilo schweren Vater Unesco und der erst wenige Kilo wiegenden Tochter Samantha. © Online-Praktikant

Stuttgart. Das nasskalte Wetter kann den Seelöwen in der Wilhelma nichts anhaben. Die kleine Samantha, die am 25. Juni das Licht der Welt erblickte, ist nun für die Zoobesucher im Außengehege zu sehen.  

„Samantha lernt flott“, berichtet Tierpflegerin Miriam Schaper, „in dem kleinen Becken des Innengeheges hat sie sich schon einmal ins Wasser gewagt. Und jetzt folgt sie den erwachsenen Seelöwen immer öfter zur Fütterung nach draußen – auch wenn sie noch etwas wacklig auf den Flossen ist.“

Laut Wilhelma hat sich ihr Geburtsgewicht von rund sieben Kilo bereits im ersten Lebensmonat verdoppelt, da sie sich von der reichhaltigen Milch ihrer Mutter, der 15-jährigen Mercedes, ernährt. Der Vater der Kleinen ist der einzige Mann im Becken, der elfjährige Unesco. Das Seelöwen-Baby ist schon auf dem besten Weg zur Selbstständigkeit. „Samantha macht sich prima“, sagt Schaper.  Das "Einzelkind" lässt sich schon richtig auf die Betreuer ein. „Sie ist recht zutraulich, das erleichtert uns das Training und Untersuchungen", erzählt die Tierpflegerin. "Mutter Mercedes bleibt völlig entspannt. Uns hilft das, näher an das Junge heranzukommen".  

Wenn bei Samantha weiterhin alles so schnell geht, findet sie sicher bald heraus, wie man sich geschmeidig an Land bewegt. Als Ohrenrobbe kann sie - anders als Seehunde - ihre Hinterbeine gut zum Klettern einsetzen. Beinahe täglich schaffe sie es jetzt, eine weitere Felsstufe auf der Außenanlage zu erklimmen, heißt es in der Pressemitteilung der Wilhelma. Die nächste Mutprobe für das Seelöwen-Baby sei es, ins große Außenbecken zu tauchen.