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Stuttgart-Bad Cannstatt: Polizei setzt Rauchverbot in einer Shisha-Bar durch und schließt eine weitere Gaststätte

Polizei Streifenwagen Symbol Blaulicht Kontrolle
Symbolbild. © Joachim Mogck

Zwei Gaststätten im Stuttgarter Stadtteil Bad Cannstatt hat die Polizei in der Nacht von Freitag auf Samstag (15.08.) kontrolliert. Auf den Plan gerufen wurde die Streife von der Gaststättenbehörde, welche beide Einrichtungen schon länger im Visier hat. Der Betreiber einer Shisha-Bar im Gebiet Burgholzhof muss nun mit mehreren Anzeigen aufgrund von Ordnungswidrigkeiten rechnen. Durch Hinzunahme von Sitzmöglichkeiten im Vorraum war der Innenbereich der Shisha-Bar so vergrößert worden, dass er laut Nichtraucherschutzverordnung zu groß war, um darin rauchen zu dürfen.

„Der Innenbereich muss eine gewisse Größe haben, dass dort geraucht werden darf“, erklärte eine Sprecherin der Polizei Stuttgart auf Nachfrage unserer Redaktion, weshalb zu diesem Zeitpunkt nur auf der Terrasse geraucht werden durfte. An die Vorgabe hatte sich der Betreiber der Shisha-Bar nicht gehalten, so die Polizeisprecherin.

Keiner weiß, wer der Chef ist

Die Gaststätte in der Liebenzeller Straße hat die Polizei sogar geschlossen, da auch hier mehrere Verstöße vorlagen unter anderem nach dem Gaststättengesetz, der Gewerbeverordnung, aber auch nach der Corona-Verordnung, teilt die Polizei mit. Ein weiterer Grund aber, warum der Betrieb letztendlich untersagt wurde, war, dass Mitarbeiter nicht sicher sagen konnten, wer der Betreiber der Gaststätte ist.