Stuttgart & Region

Stuttgart plant mit 23.000 neuen Wohnungen bis 2029

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Symbolbild. © ZVW/Gaby Schneider

Dass gerade in Stuttgart der Wohnungsraum knapp und hart umkämpft ist, ist längst keine Neuigkeit mehr. Dagegen will die Stadt mit einer Wohnunsgbauoffensive ankämpfen. Über 23.000 Wohnungen sollen in diesem Jahrzehnt neu entstehen,  derzeit seien 6.658 Wohnungen in der konkreten Planung oder Umsetzung. Das geht aus einem aktuellen Bericht der Verwaltung im Unterausschuss Wohnungsbau hervor, wie die Stadt am Mittwoch, 8.7., mitteilte.

In der sogenannten "Zeitstufenliste Wohnen 2018" wird das Flächenpotential für den Wohnungsbau in Stuttgart erfasst und alle zwei Jahre ergänzt. Bis 2029 ergebe sich ein Potential von 20.444 Wohnungen auf insgesamt 161 Flächen mit einer Größe von rund 240 Hektar. Aus weiteren Nachverdichtungen ergeben sich nach Angaben der Stadt die Möglichkeit für weitere 2.750 Wohnungen. Das wären 23.194 Wohnungen. Im Schnitt wären damit bis zum Jahr 2029 auf den aktuell bekannten Stuttgarter Flächen ein Potential von jährlich 2.109 neuen Wohnungen möglich.

Weitere Szenarien zum Wohnungsbau besonders in den Außenbezirken der Stadt, beispielsweise in Möhringen, Plieningen, Zuffenhausen oder Birkach, wurden nun dem Plan hinzugefügt. Mit dieser detaillierten Darstellung der einzelnen Flächen könne sich der Gemeinderat ein Bild der möglichen Entwicklung machen. Noch im Herbst solle dann im Ältestenrat besprochen werden, ob und welche weiteren Schritte anhand dieser Szenarien für die zukünftige Ausrichtung des Wohnungsbaus in Stuttgart unternommen werden.