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Tod zweier Jungen: Ermittlungen laufen auf Hochtouren

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Symbolfoto. © Gabriel Habermann

Vaihingen/Enz. Nachdem am Samstagabend der Vater festgenommen wurde, der unter dem dringenden Verdacht steht seine beiden Kinder getötet zu haben, laufen die Ermittlungen auf Hochtouren.

Die Obduktion der beiden vier und fünf Jahre alten Opfer wurde am Montagabend abgeschlossen. Beide Jungen wiesen massive Kopfverletzungen auf, die durch einen stumpfen Gegenstand verursacht wurden. Darüber hinaus stellten die Ermittler bei den Kindern jeweils eine tiefe Stichverletzung am Oberkörper fest. Mutmaßlich sind diese mit einem am Tatort sichergestellten Messer beigebracht worden. Hinweise auf zurückliegende körperliche Übergriffe haben sich nicht ergeben.

Mutter nach wie vor nicht vernehmungsfähig

Die Kriminaltechniker befassen sich weiterhin mit der Sicherung des umfangreichen Spurenbildes am Tatort. Daneben konzentrieren sich die Ermittlungen auf die Lebenssituation und das Umfeld des Tatverdächtigen und seiner ehemaligen Lebensgefährtin. Ende 2015 ist die Mutter mit den gemeinsamen Kindern nach Aurich gezogen. Der Tatverdächtige macht weiterhin keine Angaben. Die Mutter der Kinder ist aufgrund der Ereignisse nach wie vor nicht vernehmungsfähig. Aussagen zu einem möglichen Tatmotiv sind daher noch nicht möglich.

Zeugen gesucht

Der Vater hatte vereinbarungsgemäß am Freitagnachmittag (17.2.) die Kinder vom Kindergarten abgeholt. Die Bluttag wurde am Samstagabend, gegen 21.40 Uhr entdeckt. Die Polizei sucht für diesen Zeitraum Zeugen, die die beiden Kinder mit oder auch ohne Ihren Vater gesehen haben. Diese werden aufgerufen sich mit der Kriminalpolizei in Böblingen, Tel. 07031/ 13-00, in Verbindung zu setzen.