Stuttgart & Region

Trauer um Dreijährigen: Fasnetsveranstaltungen ohne Stadtspitze

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Symbolbild. © Christine Tantschinez

Schwäbisch Gmünd. Der tragische Tod eines dreijährigen Jungen in der Rems beschäftigt die Stadt weiterhin. In der Gemeinderatssitzung am Mittwoch bat der Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse um Verständnis, dass es in diesem Jahr keine Teilnahme der Gmünder Bürgermeisterriege an den bevorstehenden Fasnetsveranstaltungen gebe. Das meldete die Rems-Zeitung. Man könne nach diesem furchtbaren Ereignis nicht in die Tagesordnung der Repräsentationsaufgaben wechseln und bleibe deswegen den Veranstaltungen wie Prunksitzung, Guggenmusikfestival und Fasnetsumzug fern, wie die Zeitung weiter berichtet. 

Das Kind war Teil einer Kindergartengruppe von 19 Kindern, die am 20. Januar einen Ausflug zu einem Spielplatz bei der Rems gemacht hatten. Die Kinder wurden von drei Personen beaufsichtigt. Nach bisherigen Erkenntnissen entfernte sich der Junge gegen 12 Uhr unbemerkt vom Spielplatz. Wenige Minuten später wurde sein Fehlen bemerkt und in der Rems aufgefunden. Trotz sofort eingeleiteter Erste-Hilfe-Maßnahmen verstarb das Kind später in einem Krankenhaus. Nach der rechtsmedizinischen Untersuchung sei eher nicht vom Ertrinken des Jungen auszugehen. Stattdessen ergäben sich Hinweise darauf, dass das Kind an den Folgen eines Kälteschocks und eines dadurch verursachten Herzstillstands verstarb.