Stuttgart & Region

Verhindertes Zugunglück

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Symbolbild. © Ramona Adolf

Westhausen/Ostalbkreis: Glück im Unglück hatten am Donnerstagvormittag ein Lkw-Fahrer sowie Passagiere und Besatzung eines Zuges. Sie entkamen nur knapp einem schweren Zugunglück, weil der Zugführer rechtzeitig bremsen konnte. Ein Lkw stand mitten auf einem Bahnübergang.

Der ortsunkundige Fahrer des Lastzuges aus Weißrussland wollte bei einer Westhausener Firma Ladegut abladen. Um  an eine Firmenhalle heranzufahren, fuhr er mit seinem Gespann rückwärts über die dortigen Bahngleise. Als er sich mittig auf den Bahngleisen befand, senkte sich die Bahnschranke zwischen dem Lastzug und seinem Anhänger.

In diese Situation hinein näherte sich der Zug aus Richtung Bopfingen. Der Zugführer erkannte die Gefahr und leitete eine Vollbremsung ein, die den Zug rund 20 Meter vor dem bevorstehenden Zusammenstoß zum Stillstand brachte. Die blockierte Schranke wurde anschließend durch Helfer manuell angehoben und der gefangene Lastzug befreit. Beide Fahrer überwanden ihren Schrecken anschließend schnell und setzten ihre Fahrt fort. Die etwa 40 Fahrgäste im Zug blieben unverletzt.