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Wegen Rückenschmerzen: 50-Jähriger wählt Notruf und behauptet, Onkel erstochen zu haben

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Symbolfoto. © Joachim Mogck

Ein 50-jähriger Mann aus dem Raum Ludwigsburg muss sich für das Vortäuschen einer Straftat verantworten und vermutlich einen Polizei- und Rettungseinsatz bezahlen.

Wie die Polizei berichtet, rief der 50-Jährige aus Steinheim an der Murr (Kreis Ludwigsburg) gegen 21.00 Uhr den Noruf und erklärte den Beamten, er habe seinen Onkel erstochen. Mehrere Streifenwagenbesatzungen, ein Notarzt und ein Rettungswagen machten sich daraufhin sofort auf den Weg. Dort stellten die Einsatzkräfte fest, dass der 50-Jährige die von ihm geschilderte Straftat frei erfunden hatte. Der Grund: Die normale Anfahrt eines Rettungswagens für seinen an Rückenschmerzen leidenden Onkel würde ihm zu lange dauern. Das Polizeipräsidium Ludwigsburg prüft nun, dem 50-Jährigen den Einsatz in Rechnung zu stellen. 

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