VfB Stuttgart

Terodde trifft, Zieler stark, Ginczek unglücklich

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BAU // 30.09.2017, Deutschland, Frankfurt, Fußball Bundesliga 7. Spieltag Saison 2017/2018 Eintracht Frankfurt vs. VfB Stuttgart: v.l. Anastasios Donis, Daniel Ginczek, Holger Badstuber (VfB) enttäuscht_0
Anastasios Donis, Daniel Ginczek, Holger Badstuber verlassen enttäuscht den Frankfurter Rasen. © Danny Galm
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Ron-Robert Zieler: Gewohnt aufmerksam und gut mit dem Ball am Fuß. Rettete kurz vor dem Halbzeitpfiff stark mit dem Fuß gegen Khedira (46.) und klärte kurz vor Schluss aufmerksam einen Freistoß von Philipp Max (84.) – Note: 2 © Joachim Mogck
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Marcin Kaminski: Sein Motto war am Samstag Programm: Safety First. Leistet nur das, was er auch am besten kann. Nämlich grundsolide Abwehrarbeit – mehr aber auch nicht. Ein Spielgestalter wird aus dem Polen nicht mehr, zudem ist er immer wieder für einen Aussetzer zu haben - Note: 3,5 © Danny Galm
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Holger Badstuber: Spielte, als wäre er nie weg gewesen. Der Fels in der Brandung, agierte in vielen Aktionen mit der berühmten „Bierruhe“, sicher im Spielaufbau und aufmerksam im Zweikampf. Zweikampfquote: 90 %. Noch Fragen? Ein wichtige Stütze der jungen Mannschaft – Note: 2 © Danny Galm
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Timo Baumgartl: Macht mit dem erfahrenen Holger Badstuber an seiner Seite einen sichereren Eindruck. Zieht in dieser Saison aber dem risikoreichen Vertikalpass, häufig den sicheren Querpass vor. Nicht immer die beste Lösung, dafür aber die sicherste. Hatte von allen VfB-Spielern die meisten Ballaktionen (94) - Note: 2,5 © Danny Galm
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Dennis Aogo: Zog gegen den FCA häufig vom Flügel in die Mitte, um Pavard und Ascacibar beim Spielaufbau zu unterstützen. In der Defensive solide, nach vorne kommt vom Außenbahnspieler aber noch zu wenig – Note: 3,5 © Danny Galm
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Santiago Ascacibar: Defensiv stark, in der Vorwärtsbewegung kommt vom aggressiven Argentinier aber noch zu wenig und wenn, dann sind seine Bälle zu ungenau. „El Rusito“ ist ein Zerstörer, kein Gestalter - Note: 3,5 © Danny Galm
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Benjamin Pavard: Der junge Franzose durfte gegen Augsburg nach langer Zeit mal wieder auf der Doppelsechs ran. Ball- und passsicher, wenn auch nicht immer mit der nötigen Präzison. Einer der wenigen Aktivposten im Stuttgarter Spiel. Dennoch: In der Innenverteidigung besser aufgehoben – Note: 2,5 © Danny Galm
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Andreas Beck: Schwache, weil ungenaue, Flanken, aber in der Rückwärtsbewegung ein leidenschaftlicher Zweikämpfer. Nach vorne dürfte vom 30-Jährigen gerne etwas mehr kommen - Note: 3,5 © Danny Galm
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Anastasios Donis: Der pfeilschnelle Grieche gefällt mit seinen geschmeidigen Bewegungen, konnte aber nicht die nötige Wucht – wie beispielsweise gegen den VfL Wolfsburg - entwickeln, um den Augsburger Abwehrriegel zu knacken. In Durchgang zwei immerhin mit zwei kleineren Chancen – Note: 3 © Joachim Mogck
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Chadrac Akolo fährt angeschlagen mit nach Mönchengladbach. © Joachim Mogck
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Daniel Ginczek: Hätte den VfB bereits kurz nach dem Anpfiff in Führung schießen können/müssen (3.), scheiterte aber im eins-gegen-eins an Hamburgs Keeper Mathenia. Behielt im zweiten Durchgang die Nerven und verwandelte einen Handelfmeter sicher zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Hatte als alleinige Spitze aber einen extrem schweren Stand - Note: 4 © Danny Galm
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Simon Terodde: Der Interimskapitän der Stuttgarter hatte in der 7. Minute seine erste gute Chancen (nach Vorarbeit von Aogo), hing danach aber viel in der Luft. Terodde bekam meist nur schwierige (häufig halbhohe) Anspiele und konnte so seine Stärken kaum zeigen. Wartet weiter auf seinen ersten Treffer im Fußball-Oberhaus – Note: 4 © Danny Galm
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Josip Brekalo: Harmonierte auf links gut mit Dennis Aogo, gute schnelle Bewegungen, beschränkte sich zudem nicht nur aufs Flügelspiel, sondern zog auch immer wieder ins Zentrum. Der junge Kroate ist kaum vom Ball zu trennen, konnte sich gegen gut gestaffelte Augsburger aber nur selten durchsetzen – Note: 3 © Danny Galm
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Ebenezer Ofori (ab der 81. Minute für Chadrac Akolo): Wirkte nach seiner Einwechslung nicht wirklich wach, verlor einige Zweikämpfe und leistete sich viele Abspielfehler. Verursachte in der Nachspielzeit einen unnötigen Freistoß, der schließlich zum späten Frankfurter Siegtreffer führte - Note: - © Danny Galm

Frankurt.
Der VfB Stuttgart kassierte gegen Eintrach Frankfurt die vierte Niederlage im vierten Auswärtsspiel. Die Schwaben gerieten durch Ante Rebic drei Minuten vor der Pause in Rückstand. Nur wenige Sekunden nach seiner Einwechslung glich Simon Terodde aus (61.).

Der Frankfurter Simon Falette sah für eine Notbremse wenig später die Rote Karte (64.). In Unterzahl wurde Sebastian Haller zum Eintracht-Matchwinner: Der Stürmer erzielte in der dritten Minute der Nachspielzeit per Seitfallzieher das 2:1.

Klicken Sie sich durch unsere Bildergalerie und erfahren Sie, wie sich die VfB-Profis gegen Frankfurt geschlagen haben.


Die Benotung:

1 = überragend | 2 = stark | 3 = solide | 4 = dürftig | 5 = schwach | 6 = außer Form