Klassischer Zimmerer-Betrieb liefert alles von der hölzernen Innentreppe bis hin zum Holzhaus – Alles vorgefertigt in der eigenen Werkstatt!

Der Zimmermann liegt der Familie im Blut

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Chef Jochen Holzwarth an der Formatsäge. © Ralph Steinemann Pressefoto
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Wer will fleißige Handwerker seh’n? © Ralph Steinemann Pressefoto

Der Zimmermann liegt der Familie Holzwarth im Blut: Der 1984 gegründete Betrieb wird von Jochen Holzwarth in zweiter Generation geführt – aber das Erbe dieses Handwerks reicht noch viel weiter zurück. „Mein Vater Heinz hat zwar den Betrieb gegründet. Aber auch schon mein Opa und mein Uropa haben als Zimmerleute gearbeitet. Dieser Beruf ist gewissermaßen eine Familientradition.“

Schon als kleiner Junge hat Jochen Holzwarth seinen Vater in die Werkstatt begleitet und dort „mitgeholfen“: „Ab und zu durfte ich auch mal was zusammennageln. Das hat mir als Kind sehr gefallen und ich bin quasi in diesen Beruf hineingewachsen.“ Werkstücke und Interesse wuchsen stetig, und so absolvierte er schließlich eine Lehre im Betrieb seines Vaters, die er im Jahr 2000 abschloss. Sieben Jahre später folgte dann die Meisterprüfung.

Mit sieben Mitarbeitern und einem Azubi liefert Holzbau Holzwarth alles, was das klassische Zimmermanns-Handwerk in petto hat: Innentreppen, Terrassenböden oder Holzverschalungen; Dachgauben, Dach-Innenausbau oder Carports; bis hin zu Gartenhäusern oder Holzhäusern. „Unsere Kundschaft wünscht sich individuelle Lösungen, nicht vom Baumarkt, nicht genormt oder von der Stange. Hier ein besonders Detail, dort eine schräge Seite, etwas größer oder passgenau auf bestimmte Flächen – all das liefern wir individuell zugeschnitten.“

In der großzügigen Montagehalle mit knapp 800 Quadratmetern wird alles vorgefertigt. So verkürzen sich die Bauzeiten auf einer Baustelle beträchtlich. Ein komplettes Haus in Holzrahmen-Bauweise ist quasi schon fertig und wird vor Ort „nur noch gestellt“. Anstatt in sechs bis sieben Monaten Bauzeit, wie sie ein Massivhaus erfordert, ist Holzwarth in rund zwei Monaten fertig. Zur raschen Abwicklung gesellen sich die vielen Vorteile des natürlichen Bauens mit Holz: Platzgewinn wegen dünnerer Wände, gesundes Wohnklima und Nachhaltigkeit.

Sein Konstruktionsholz bezieht Holzwarth von den hiesigen Sägewerken. Die Wege werden so kurz wie möglich gehalten, um nachhaltig arbeiten zu können. „Wir empfehlen und verbauen in der Regel nur heimische Hölzer, die hier bei uns wachsen“, betont Holzwarth. Indes werden auf expliziten Kundenwunsch hin auch andere Optionen offengehalten.

Das Interesse am Holzbau, der höchst stabile und individuelle Bauwerke ermöglicht, wächst stetig. Das macht sich nicht nur in Holzwarths Auftragsbüchern, sondern auch bei der Nachfrage nach Ausbildungsplätzen bemerkbar: „Unser neuer Azubi fängt im Herbst an - und wir werden weiterhin vielfach nach Ausbildungsplätzen und Praktika gefragt.“ Auch das Zimmermann-Gen, so scheint es, wurde erneut weitervererbt: „Meine Kinder sind natürlich auch schon ganz wild darauf, mit dem Papa in die Werkstatt zu kommen – und sie dürfen auch hämmern und sägen.“

Holzbau Holzwarth

Ebniseestr. 32

73635 Rudersberg
Telefon: 07183 2707
www.holzbau-holzwarth.com