Brunnenstuben

In den Brunnenstuben wird „schwäbasiaterran“ gekocht

SpeziWNBrunnenstuben
Thorsten und Petra Beyer lieben und beherrschen ihr Handwerk. © Hardy Zürn

Etwa alle drei Wochen beweisen die Brunnenstuben aufs Neue, mit wie viel Freude hier frische Produkte zu neuen Kreationen verarbeitet werden. „Wir sind seit elf Jahren hier und hatten noch nie zweimal exakt das gleiche Gericht auf der Speisekarte“, berichtet Thorsten Beyer und muss angesichts der kulinarischen, länderküchen-übergreifenden Experimentierfreude seiner Frau Petra Beyer in der Küche schmunzeln.

Die gelernte Köchin, die nach Ausbildung und Auslandsaufenthalten in ihren Heimatort zurückgekehrt ist, kreiert mit ihrem Küchenteam exotische Gerichte wie Pulpo mit Papaya und Chili, aber auch schwäbische Speisen sind immer auf der Karte zu finden. Eines aber haben alle Gerichte gemeinsam: In ihnen steckt viel Know-how. „Ich stehe voll hinter meinem Handwerk und investiere gerne Zeit ins Kochen“, sagt Petra Beyer. Wichtig sei ihr dabei die Wertschätzung des Grundprodukts, dass beispielsweise von einem Tier nicht nur das Filet verarbeitet wird. „Man kann aus jedem Fleischteil etwas machen.“

Der Zuspruch der vielen Stammgäste, die dem Restaurant auch in Pandemiezeiten die Treue gehalten hätten, gibt ihr Recht. Die Gäste schätzten auch den gehobenen Service in den von außen unscheinbaren, direkt am Sportplatz gelegenen Brunnenstuben. Restaurantfachmann Thorsten Beyer kann zu jedem Gericht oder Gang einen passenden Wein empfehlen. Als professioneller Gastgeber hat er seine Berufung gefunden. „Das Restaurant ist quasi unser drittes Kind!“