VfB Stuttgart

Torschützen, Debüts und Siegesserien: Die VfB-Aufstiegssaison in Zahlen

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Stürmer Nicolas Gonzalez. © ZVW/Benjamin Büttner

Am Ende einer langen und turbulenten Saison hat der VfB Stuttgart sein großes Ziel erreicht: den direkten Wiederaufstieg in die Fußball-Bundesliga. Wir blicken auf eine Zweitliga-Saison zurück, die es in sich hatte. 

Die Zahlen zum Aufstieg:

Der VfB hat sein Ziel - den direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga - geschafft. Das gelang den Schwaben bereits zum dritten Mal (nach 1976/77 und 2016/17).

Wer erinnert sich nicht gerne an die glorreichen Zeiten der "Jungen Wilden" zurück, als der VfB mit Spielern wie Andreas Hinkel, Kevin Kuranyi, Mario Gomez und Co. die Liga verzückte. Auch in dieser Saison schafften zwei Stuttgarter Eigengewächse den Sprung zu den Profis: Lilian Egloff und Luca Mack. Während Egloff bereits Anfang Februar im DFB-Pokal gegen Bayer Leverkusen zum Einsatz kam, wurde Mack erst im letzten Saisonspiel gegen Darmstadt 98 eingewechselt.

17

Die Hälfte seiner Zweitliga-Spiele konnte der VfB Stuttgart gewinnen. Dreht man das Ganze um, ergibt sich eine erschreckende Zahl: 17 Spiele konnten die Schwaben nicht gewinnen (zehn Niederlagen, sieben Remis) - und trotzdem stand am Ende der direkte Wiederaufstieg zu Buche. 

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Wataru Endo war die Überraschung der Saison: Seit seinem ersten Pflichtspieleinsatz gegen den KSC am 14. Spieltag war der Japaner aus der ersten Elf nicht mehr wegzudenken. © ZVW/Benjamin Büttner

8

Zwei Mal konnten die Stuttgarter in dieser Saison acht Spiele ohne Niederlage aufweisen. In der ersten Serie gewann der VfB vom 1. bis zum 8. Spieltag sechs Spiele, zwei Partien endeten Unentschieden. Trainer war da noch Tim Walter. Die zweite Serie dauerte vom 16. bis zum 23. Spieltag an und betraf sowohl Walter, als auch Aufstiegs-Coach Pellegrino Matarazzo (fünf Siege, drei Remis).

14

Nicolas Gonzalez war der Toptorschütze der Schwaben: 14 Treffer versenkte der junge Argentinier in den gegnerischen Gehäusen und belegte damit Rang sechs in der Torjägerliste. Alleine nach der Corona-Unterbrechung erzielte der 22-Jährige acht Tore.

11

Gregor Kobel hielt in elf Saisonspielen den Stuttgarter Kasten sauber, daraus resultierten neun Siege und zwei Unentschieden. Nur Aufsteiger Arminia Bielefeld (14) und der 1. FC Heidenheim (15) haben mehr zu-null-Spiele vorzuweisen.

14

In dieser Statistik schrammte der VfB knapp an einem Rekord vorbei: 14 Jokertore erzielten die Einwechselspieler in dieser Saison. Nur Rot-Weiß Oberhausen schoss in der Saison 2002/03 mehr Jokertore (15).

31

Der große Kader wurde zum Schluss der Trumpf der Schwaben: Insgesamt 31 verschiedene Spieler setzten Tim Walter und Pellegrino Matarazzo in dieser Spielzeit ein.

19

Die Stuttgarter waren in dieser Saison die Könige der Schlussviertelstunde: 19 ihrer 64 Treffer erzielten die VfB-Profis in den letzten 15 Minuten, in keiner Spielphase klingelte es öfter im gegnerischen Kasten.

Mario Gomez
Dieses Bild wird man in Stuttgart schmerzlich vermissen: Mario Gomez beendete nach dem Wiederaufstieg seine Karriere. © ZVW/Benjamin Büttner

37

Der absolute Dauerbrenner in dieser Saison: Pascal Stenzel. Der Verteidiger kam in allen Bundesliga- und Pokalspielen zum Einsatz, absolvierte in der Bundesliga 2.839 von 3.060 möglichen Spielminuten. Zudem spulte er mit 353,82 Kilometern die meisten Kilometer ab.

38

Der VfB war das heimstärkste Team der zweiten Liga, 38 Zähler holten die Schwaben in der Mercedes-Benz Arena. Zwölf Siege, zwei Unentschieden und drei Niederlagen sprechen eine deutliche Sprache.

230

Das Beste kommt zum Schluss: Mario Gomez bestritt im letzten Heimspiel gegen den SV Darmstadt 98 sein letztes Spiel für den Verein mit dem roten Brustring - es war sein 230.