VfB Stuttgart

Trotz Corona: Wie die VfB-Profis den Bundesliga-Aufstieg feiern wollen

Fußball  2.Bundesliga  FC Nürnberg vs. VfB Stuttgart
Nach dem Nürnberg-Spiel brachen beim VfB um Pellegrino Matarazzo, Philipp Förster und Gregor Kobel Jubelstürme aus. © Pressefoto Baumann

Am Sonntag (28.06.) will der VfB Stuttgart den Bundesliga-Aufstieg auch rechnerisch perfekt machen. Ein ganzes Jahr hat der Verein auf dieses Ziel hingearbeitet, dabei viele Höhen und Tiefen erlebt. Und jetzt, wo es ans große Feiern geht, steht der Coronavirus und seine Auswirkungen im Weg.

Matarazzo: "Haben uns natürlich andere Bilder im Kopf ausgemalt"

Zu gerne erinnern sich die VfB-Verantwortlichen an den Aufstieg aus dem Jahr 2017: Vor drei Jahren hatten 60 000 Zuschauer im Stadion und 40 000 Fans auf dem Cannstatter Wasen die Rückkehr in die Bundesliga gefeiert. All das fällt in diesem Jahr flach. Für VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo ist dies aber kein Grund zur Traurigkeit.

"Wir werden am Sonntag nach Abpfiff noch zusammensitzen und den Aufstieg im Team feiern", so der 42-Jährige vor dem Saisonfinale gegen den SV Darmstadt (ab 15.30 Uhr im ZVW-Liveticker). Genaueres möchte der Stuttgarter Trainer nicht verraten, auch um mögliche Menschenansammlungen rund ums Stadion zu verhindern. Klar ist für Matarazzo aber auch: "Wir haben uns natürlich andere Bilder im Kopf ausgemalt. Eine Aufstiegsfeier mit Fans hätte natürlich auch eine andere Emotionalität gehabt." Das werde ihm definitiv fehlen.

Kernaufgabe für Matarazzo: Spannung hochhalten 

Seit dem 6:0-Kantersieg gegen den 1. FC Nürnberg ist den Schwaben der Aufstieg praktisch nicht mehr zu nehmen, die Feierlichkeiten seien schon direkt nach dem Spiel losgegangen. Man habe direkt nach dem Spiel "in der Kabine und im Bus mit den Jungs gefeiert, es war eine gute Stimmung zu spüren." Er habe nach dem Sieg auch ein Stück weit Erleichterung gespürt, es sei eine Bestätigung für ihn selbst gewesen.

Die schwierigste Aufgabe nach der Ankunft in Stuttgart sei gewesen, die Konzentration wieder hochzufahren. "Man hat am Anfang der Trainingswoche gemerkt, dass wir ein bisschen Zeit gebraucht haben, auf Spannung zu kommen." Er wolle den Druck für das Spiel gegen Darmstadt hochhalten und unbedingt gewinnen, denn schließlich sei der Aufstieg rechnerisch noch nicht perfekt.