VfB Stuttgart

"Uns hat die Kaltschnäuzigkeit gefehlt"

Fußball Bundesliga RB Leipzig vs. VfB Stuttgart_0
In der Nachspielzeit wollt VfB-Keeper im gegnerischen Strafraum den Ausgleich erzwingen. © Danny Galm

Leipzig.
Trotz einer guten Leistung konnte der VfB Stuttgart bei RB Leipzig nicht punkten. Die Auswärts weiter punktlosen Schwaben verloren beim amtierenden Vize-Meister mit 1:0 (1:0). Was die Beteiligten nach dem Spiel zu sagen hatten, lesen Sie hier: 

VfB-Trainer Hannes Wolf: „Wir haben trotz der Niederlage ein sehr gutes Spiel gemacht. Wir haben von Beginn an viele Aktionen der Leipziger wegverteidigt und hatten auch gute Momente nach vorne. Dann fällt das Gegentor, vor dem wir keinen klaren Fehler machen. Hier kommt einfach die individuelle Qualität des Gegners zum Tragen. Nach dem Seitenwechsel waren wir klar und kompakt in der Defensive. Nach vorne hatten wir unsere Gelegenheiten. Das einzige was fehlte, ist das Tor. Da hat uns bei den Abschlüssen auch teilweise das Quäntchen Glück gefehlt. Wir werden jetzt aufstehen, uns schütteln, aus diesem Spiel lernen und uns dann auf das Pokalduell gegen Kaiserslautern vorbereiten.“

RBL-Trainer Ralph Hasenhüttl: „Wir haben uns schwerer getan, als in den Spielen davor. Es war ein richtiger Arbeitssieg. Ich freue mich, dass wir zu Null gespielt haben. Das war das Positivste heute. In so einem Spiel zu glänzen ist nicht gefragt, es ging darum, die drei Punkte zu holen.“

VfB-Keeper Ron-Robert Zieler: „Leipzig war heute nicht so griffig wie in den vergangenen Spielen. Uns hat etwas die Kaltschnäuzigkeit gefehlt, um hier etwas mitnehmen zu können, was durchaus möglich gewesen wäre. Natürlich sieht die Bilanz auswärts alles andere so aus, wie wir uns das vorstellen. Ich bin mir aber sicher, dass wir in den kommenden Wochen auch auf fremden Plätzen punkten werden.“

RBL-Flügelspieler Kevin Kampl: "Ein Arbeitssieg. Wir haben unser Spiel gut durchbekommen, defensiv stabil gestanden und das entscheidende Tor gemacht."

VfB-Abwehrspieler Timo Baumgartl: „Wenn man das Spiel gesehen hat, dann tut es weh. Wir haben in der zweiten Halbzeit super gespielt, Chancen herausgespielt, den Pfosten getroffen. Wir hatten Leipzig zumindest am Rande eines Unentschiedens. Das Tor von Sabitzer ist ein Sonntagsschuss, da kann man nicht viel machen. Sonst hatten sie nicht so viele Chancen.“

VfB-Stürmer Simon Terodde: „Wir haben nicht allzu viele Chancen des Gegners zugelassen, selbst in der ersten Hälfte. Leider war dieser eine Distanzschuss dann drin. Gerade im zweiten Durchgang haben wir immer wieder Nadelstiche gesetzt und uns ein Chancenplus erarbeitet. Auch wenn es am Ende nicht gereicht hat, können wir auf unserer Leistung aufbauen.“

RBL-Verteidiger Willi Orban: „Stuttgart hat sehr stabil gestanden und kompakt verteidigt. Wir haben geduldig gespielt und gewinnen am Ende durch ein schönes Tor. Für uns war es wichtig, diese drei Punkte zu holen und auch zu Null zu spielen.“