VfB Stuttgart

Verein verstärkt Kampf gegen Schwarzmarkthandel

VfB Stuttgart gegen 1. FC Köln (13.10.2017)_0
Abgeschöpfte Gewinne der Händler sollen gesellschaftlichen Projekten aus dem VfBfairplay-Netzwerk zugutekommen. © Büttner / ZVW

Stuttgart.
Die Heimspiele des VfB Stuttgart sind auch in der bisherigen Bundesliga-Saison ein Zuschauermagnet. Wegen der großen Ticket-Nachfrage werden allerdings auch viele Eintrittskarten nach dem Erwerb zu extrem teuren Preisen über verschiedene Plattformen weiterverkauft.

Gemäß der Allgemeinen Ticket-Geschäftsbedingungen der VfB-AG ist insbesondere der kommerzielle und gewinnorientierte Weiterverkauf von Eintrittskarten (Tages- als auch Dauerkarten) für VfB-Heimspiele untersagt.

Deshalb wird der Verein gemeinsam mit den Anwaltskanzleien Lentze Stopper sowie Becker Haumann Mankel Gursky künftig dem unautorisierten Handel mit Eintrittskarten für Spiele des VfB in der Mercedes-Benz Arena verstärkt nachgehen.

Beide Kanzleien arbeiten bereits im Auftrag zahlreicher Bundesligisten im Kampf gegen den Schwarzmarkthandel. Für den VfB Stuttgart wird die Anwaltskanzlei Becker Haumann Mankel Gursky deshalb ab sofort Abmahnungen und Unterlassungserklärungen an Schwarzmarkthändler schicken.

Abgeschöpfte Gewinne der Händler sollen gesellschaftlichen Projekten aus dem VfBfairplay-Netzwerk zugutekommen. Über den offiziellen Ticket-Zweitmarkt bietet der VfB Stuttgart allen Dauerkarteninhabern die Möglichkeit, Dauerkartenplätze, die an einem Spieltag nicht genutzt werden können, an andere Fans weiterzuverkaufen. Andere VfB Fans können diese Plätze dort zu den offiziellen Preisen erwerben