Verkehrslage

B 29: Tempo 60 noch bis März

B29
Symbolfoto. © ZVW/Gabriel Habermann

Weinstadt. Die derzeitigen Bauarbeiten auf der B 29 zwischen Endersbach und Beutelsbach werden noch bis zum 20. März andauern. Das teilte das Landratsamt am Donnerstag in einer Pressemitteilung mit. Es ist weiterhin mit Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen. Aber auch nach dem 20. März müssen sich Autofahrer auf Staus auf der B 29 einstellen, denn dann werden die Schutzplanken zwischen Beutelsbach und Grunbach umgerüstet.

Derzeit laufen die Vorbereitungen für die Umrüstung der Schutzplanken, die in den vergangenen Tagen bereits für kilometerlange Staus gesorgt haben. Am Freitag, den 2. Februar sollen diese Vorbereitungen abgeschlossen sein. Am 3. Februar beginnen dann die eigentlichen Umrüstungsarbeiten, die bis zum 20. März andauern sollen. Bis Freitag werden auf einer Länge von 1,3 Kilometern die Fahrspuren nach rechts verlagert und die Fahrspurbreiten verringert. Die Höchstgeschwindigkeit im gesamten Baustellenbereich beträgt 60 km/h.

Ab Samstag werden dann die Schutzplanken im Mittelstreifen abgebaut und in den kommenden Wochen durch neue ersetzt. Während der Arbeitszeiten wird in beiden Fahrtrichtungen die linke Spur gesperrt.

Es gelten folgende Arbeitszeiten:

Fahrtrichtung Stuttgart

  • Montag bis Donnerstag von 9 bis 20 Uhr
  • Freitag von 9 bis 20 Uhr
  • Samstag und Sonntag von 7 bis 20 Uhr

Fahrtrichtung Aalen

  • Montag bis Donnerstag von 7 bis 15 Uhr
  • Freitag von 7 bis 13.30 Uhr
  • Samstag und Sonntag von 7 bis 20 Uhr

Höchstgeschwindigkeit bleibt dauerhaft bei 60 km/h

Die Fahrbahnsperrung wird täglich auf- und abgebaut, sodass außerhalb der Arbeitszeiten zwei Spuren zur Verfügung stehen. Die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 60 km/h ist laut Landratsamt aber wegen der fehlenden Schutzplanken notwendig und bleibt bestehen. Weil die linke Fahrspur verringert wird, besteht zudem ein Überholverbot für Lastwagen.

Das Bauende dieses Abschnittes ist für den 20. März geplant. Dann wird jedoch direkt im Anschluss der dritte Abschnitt, zwischen Beutelsbach und Grunbach, zur Umrüstung eingerichtet.

Hintergrund der Bauarbeiten ist ein Bundesprogramm zur Verbesserung der Verkehrssicherheit auf Bundesstraßen. Der Bund hatte die Landratsämter ihm Rahmen dieses Programms mit der Umrüstung der Schutzplanken beauftragt. Bis 2020 sollen die Bundesstraßen durch die neuen Schutzplanken sicherer werden. Es werden Stahl- oder Betonsysteme eingebaut, die verhindern sollen, dass Autos oder Lastwägen bei schweren Unfällen durch die Leitplanke brechen